(openPR) Der Deutsche Ringer-Bund (DRB e.V.) hat bereits von vielerlei Seiten Unterstützung für den Verbleib bei den Olympischen Spielen erhalten. Auf Unterschriftenlisten haben sich inzwischen über 100.000 Menschen allein in Deutschland dafür ausgesprochen, den Grundgedanken der Olympischen Spiele zu bewahren und Ringen als Kerndisziplin auch über 2020 hinaus im Programm zu lassen. Nun schalten sich weitere prominente Befürworter ein: Fußballikone Franz Beckenbauer und Europacupsieger Franz Roth ringen mit um Olympia!
„Ich persönlich unterstütze die Bemühungen der Ringer, und werde mich auch persönlich dafür einsetzen, diesen ansprechenden Sport auch weiterhin dauerhaft im olympischen Programm verankert zu wissen. Ringen muss olympisch bleiben“ fordert Fußballweltmeister Franz Beckenbauer und legt nach: „Der Ringsport erfüllt seit vielen Jahrzehnten über den sportlich-fairen Wettkampf hinaus auch eine wichtige Aufgabe für den Breitensport in vielen Ländern auf der ganzen Welt: Kinder und Jugendliche erlernen mit ihren Kräften in einem geregelten Rahmen umzugehen, erlernen einen ansprechenden und schönen Sport. Olympia ist für die Motivation dieser jungen Sportler der Anreiz für sportliche Höchstleistungen. Nicht nur die Tradition des Ringsports, vielmehr auch die Gegenwart verbietet es deshalb, Ringen aus der Auswahl der olympischen Kernsportarten heraus zu nehmen.“
Franz „Bulle“ Roth: Europacupsieger, mehrfacher Deutscher Fußballmeister mit dem FC Bayern, Mitglied der Meistermannschaft mit Gerd Müller, Franz Beckenbauer und Sepp Maier, sieht es genauso: weil „der Ringsport eine Jahrtausend alte Tradition hat, dessen Werte und Ideale auch heute in die Moderne reichen. Kraft, Athletik, Fitness und technisches Können verbunden mit Fairness und Respekt gegenüber dem sportlichen Gegner – Ringen ist Sport ganz im Sinne des olympischen Geistes.“
Die aufbauendenden Worte der Fußballer sind Wasser auf die Mühlen der deutschen Ringkämpfer. In den letzten Wochen hatten sich bereits Olympiasieger anderer Sportarten für Ringen ausgesprochen, darunter Heike Drechsler (Weitsprung) und Ole Bischoff (Judo). Der Zusammenhalt unter den Sportlern ist überwältigend, aber auch die Fans tragen ihren Teil zum Gelingen bei. Inzwischen haben über 100.000 Menschen auf den Unterstützerlisten des DRB unterzeichnet – der Verband selbst hat 65.000 Mitglieder. Die Unterschriftenlisten wird der Ringer-Bund öffentlichkeitswirksam an Dr. Thomas Bach übergeben. Bach ist Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes und damit gleich in doppelter Hinsicht der richtige Ansprechpartner für das Anliegen der Ringer.
In Deutschland sind am 25. Mai nochmals zahlreiche Aktionen in der Öffentlichkeit geplant. Der ganze Monat wurde vom Ringer-Weltverband FILA zum weltweiten „Monat des Ringkampfes“ ausgerufen. Ende Mai schließlich steht die Präsentation der Ringer vor dem Internationalen Olympischen Komitee an: Dann wird sich zeigen, ob die weltweit positiven Stimmen für das Ringen laut genug waren, um auch die IOC-Exekutive wirksam zu erreichen.










