(openPR) Beste Produktivität für eine Spitzenposition im Wettbewerb – die ist angesichts älter werdender Belegschaften und steigenden Kostendrucks nur mit ergonomisch gut gestalteter Arbeit realisierbar. Die im Mai 2012 gegründete User Group will EAWS (Ergonomic Assessment Work Sheet) zu einem Bewertungsstandard für physische Belastungen am Arbeitsplatz machen. Bei dem Treffen Ende April standen die Rahmenbedingungen für die Projektarbeit und die Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt (IAD) und der Deutschen MTM-Vereinigung e. V. im Mittelpunkt. Beide Wissenschaftspartner unterzeichneten im Rahmen des Treffens eine Kooperationsvereinbarung zur inhaltlich und organisatorisch arbeitsteiligen Realisierung der Tätigkeit der User Group.
Er freue sich auf eine kollegiale Zusammenarbeit auf Augenhöhe, betonte MTM-Geschäftsführer Dr. Knut Kille. Bei der Verbindung von Arbeits- und Ergonomieplanung gehe es um das Große und Ganze, stellte er an die Teilnehmer des Treffens gerichtet fest. „Meine Vision ist, dass wir hier gemeinsam Geschichte schreiben.“ In den Ingenieurwissenschaften sei die Menschperspektive unerlässlich, sagte IAD-Leiter Prof. Ralph Bruder. MTM mit seinem Menschbezug sei deshalb genau der richtige Partner. Bruders Forderung nach einer standardisierten Betrachtung des Themas Ergonomiebewertung folgt auch MTM-Geschäftsführer Kille, nicht zuletzt angesichts „des starken Rufs der Gewerkschaften, der Rente mit 67 und der Krankenquote“. Beide Partner sind sich darin einig, dass gerade die Ebene im Unternehmen, die sich sonst kaum mit dem Thema beschäftige, überzeugt werden müsse, die mit der physischen Belastung von Mitarbeitern verbundenen Risiken ernst zu nehmen, Arbeit produktiv und gesund zu gestalten.







