(openPR) Hündin -Amy- findet nicht nur eine neue Familie, sondern auch eine Berufung!
Ein „Wanderpokal“ wird zum Rettungshund, Silke Lipps – eine der Einsatzleiter und Prüferin für Fläche und Trümmer aus der DRK. – Rettungshundestaffel Freiburg – macht’s möglich! Seit rund 16 Jahren beschäftigt sich Silke Lipps intensiv mit Rettungshundearbeit und konnte seitdem erfolgreich zwei eigene Hunde zu Flächen- und Trümmersuchhunden ausbilden. Nun darf sich auch der Neuzugang, Border Collie Hündin „Amy“, auf ihre neue Aufgabe als Rettungshund in Ausbildung freuen.
Jung, lebensfroh – einfach eine Traumhündin und doch landet Amy schon in jungen Jahren als Abgabehund bei „Berner and Friends e.V.“, einem Tierschutzverein mit ehrenamtlich arbeitenden Mitgliedern die sich allesamt um das Wohl vernachlässigter Hunde kümmern. Die passende Familie wurde dabei zunächst vergebens gesucht, keiner wollte die tollen Eigenschaften von Amy erkennen und weiterentwickeln – bis endlich die bestmöglichste Familie für diesen tollen Hund gefunden wurde. „Sofort war klar, dass diese Hündin in unsere Familie passen würde und ich mit ihr arbeiten möchte!“, erinnert sich Silke Lipps, als Sie vom ersten Kennenlernen mit Amy spricht. Dabei wird schnell klar, dass die junge Amy einige sehr gute Eigenschaften zur Rettungshundeausbildung schon mit sich bringt. Sie ist neugierig, verspielt, lernwillig und sehr verfressen – das sind schon gute Voraussetzungen um ein Rettungshund zu werden!
Vor kurzem erst bei Silke Lipps eingezogen, steht Amy jedoch noch ganz am Anfang ihrer Ausbildung. Zu Beginn steht die „Eigensuche“ auf dem Programm der jungen Hündin, wobei sie ihre Besitzerin und Trainerin Silke Lipps sucht. Dabei lernt Amy, wie sie sich verhalten muss, wenn sie eine versteckte oder später im Einsatz eben eine vermisste Person gefunden hat. „Mit etwa 1 m Abstand soll sie sich hinlegen und solange bellen, bis ich bei ihr bin.“, erklärt Silke Lipps. Es scheint, als sei dieses Training genau das Richtige für die Hündin, denn sie freut sich über all ihre Lernerfolge, flitzt durch den Wald und hat unheimlich Spaß an neuen Trainingseinheiten. Sie macht große Fortschritte und lässt sich trotz ihrer Unsicherheit gegenüber so manchen Dingen nicht unterkriegen.
Später soll Amy als Rettungshund in der Flächensuche im Wald eingesetzt werden. Dabei sucht sie frei und selbstständig ohne Leine in bestimmten Bereichen nach vermissten Personen. Amy muss jedoch trotz Selbstständigkeit jederzeit abrufbar sein und darf sich nicht zu weit entfernen. „Bis dahin haben wir noch einen langen Weg vor uns!“, meint Silke Lipps. Ein ausgebildeter Rettungshund muss selbstbewusst und sicher arbeiten, dabei spielt auch die Belastbarkeit eine große Rolle. Laute Geräusche, Feuer und Rauch dürfen für den Hund kein Problem darstellen – auch durch fremde Menschen, Blaulicht oder Sirenen darf dieser sich nicht beeinflussen lassen. Die Ausbildung zum Rettungshund ist sehr komplex und dauert normalerweise 2 – 3 Jahre, aber mit Amy trainiert Silke Lipps zwei Mal in der Woche ungefähr vier Stunden. „Wir werden sehen, wie es bei uns weitergeht.“ und dabei ist es Silke Lipps nicht wichtig, dass Amy ein perfekter Rettungshund wird. „Amy ist ein traumhafter Hund, der zu unserer Familie gehört und uns unglaublich viel Liebe gibt.“, schwärmt sie, „Wir haben uns einfach gesucht und gefunden!“.









