(openPR) hotelbiz consulting legt aktuelle Studie „Hotel Performance Trends 2005“ vor.
Top Städte erzielen gute Auslastungsniveaus. Im WM-Jahr 2006 dürften sie zu den großen Gewinnern zählen. Der Wellnesstrend bleibt ungebrochen.
München, Dezember 2005 – Die Hotellerie in Deutschland profitiert von der brummenden Weltkonjunktur. Vor allem die Top Städte erzielen dank zunehmender internationaler Gästezahlen steigende Zimmerauslastungen. Im WM-Jahr 2006 dürften sie zu den großen Gewinnern zählen. Resorthotels, die auf das Trendthema Wellness setzen, bleiben überdurchschnittlich erfolgreich. Dies bestätigt die aktuelle Ausgabe des Betriebsvergleichs „Hotel Performance Trends 2005“ der Münchner Unternehmensberatung hotelbiz consulting. Bereits zum vierten Mal in Folge erscheint das bei Hoteliers, Banken und Investoren beliebte Branchengutachten, in dem die Berater den Hotelmarkt unter die Lupe nehmen.
Der Globalisierung sei Dank: Neben der deutschen Exportwirtschaft zählt die Stadthotellerie in Deutschland zu den Gewinnern der Globalisierung. „Die Internationalisierung der Güter-, Dienstleistungs- und Finanzströme beflügelt den internationalen Tourismus – und allen voran auch das Incoming für die Städte“, beobachtet Jörg Föllmer, Geschäftleitung des Münchener Makler- und Beratungsbüros hotelbiz consulting. „Deutschland ist auf dem Weg, zum Messestandort Nr. 1 weltweit zu werden. Von den steigenden Geschäftsreisen profitiert insbesondere auch die Hotellerie.“ Nach Ansicht der Berater dürfte die Fußball WM 2006 der Tourismus-Destination Deutschland steigende Sympathie-Werte bringen, was die Attraktivität für privat motivierte Reisen nachhaltig erhöht.
Zuwächse sind vor allem in den Top Städten zu verzeichnen. „Nach den schwierigen Jahren 2002 und 2003 war das auch nötig“, erklärt Föllmer. So stieg in Köln die Zimmerauslastung 2004 um 3 Prozentpunkte und lag wieder im 60% plus Bereich, Frankfurt konnte sich um zwei Prozentpunkte auf 62% und Berlin um 3 Prozentpunkte auf 64% verbessern. Welche Potentiale sich für die Hotellerie durch einen Mix an Musicals und maritimer Erlebnisvielfalt eröffnen macht die Hansestadt Hamburg erfolgreich vor: 2004 verfehlte die Hotellerie mit einer Auslastung von 69% die 70%-Marke nur knapp. Auch die Bayern-Metropole München konnte die Auslastung um beachtliche 5 Prozentpunkte auf 68% verbessern. Die Einbrüche der schwierigen Jahre 2002 und 2003 dürften den Beratern zufolge schon bald wieder ausgeglichen und die „gewohnte“ 65% plus Auslastung in den Großstädten wieder erreicht sein. Die Erfolgsverwöhnte Isarmetropole München dürfte bereits 2006 wieder eine 70%-Plus-Auslastung erreichen.
Positive Impulse erwarten die Münchener Berater neben des sich verbessernden konjunkturellen Umfelds insbesondere aufgrund des Medienspektakels „FIFA WM 2006“ - allen voran für die Top-Städte. Für Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Köln erwarten die Hotelexperten Auslastungszuwächse um etwa 3,5 bis 4,5 Prozentpunkte. „2006 wird für die Stadthotellerie in Deutschland zum Heimspiel. Sie darf sich schon jetzt als Gewinner sehen“, ist sich Föllmer sicher. Zudem besteht nach Ansicht der Berater Anlass zur Hoffnung, dass durch den WM-Effekt der Preisdruck in Städten wie Berlin, Köln und möglicherweise auch Frankfurt nachhaltig abnimmt.
In einer anderen Liga spielen derzeit die Hotels regionaler Städte. Ihnen fehlen in der Regel die zugkräftigen Nachfragegeneratoren für Geschäftsreisen. Auch im Hinblick auf private Städtereisen mangelt es ihnen häufig an Attraktivität - vor allem regionalen Städten Ostdeutschlands. Zwar konnten regionale Stadthotels 2004 ihre Zimmerauslastung um drei Prozentpunkte auf 56% verbessern. Dies ist jedoch ein deutlich geringeres Niveau im Vergleich zu den Top 10 Städten, die 2004 immerhin mit rund 65% ausgelastet waren. Auch 2006 dürften regionale Städte deutlich weniger vom internationalen WM-Tourismus profitieren.
Eine spürbare Belebung ist am Markt für Boarding- und Appartementhotels zu verzeichnen. Allein 2004 konnten diese auf den Langzeitgast ausgerichteten Konzepte ihre Auslastung um 4 Prozentpunkte auf 67% verbessern - Tendenz weiter steigend. Im WM-Jahr 2006 dürften insbesondere jene Konzepte profitieren, die auch den klassischen Hotelgast mit einer Aufenthaltsdauer von etwa 2 Tagen anzusprechen vermögen.
„Im Gegensatz zur Stadthotellerie ist die Situation der Resorthotellerie in Deutschland mit einem schwierigen Auswärtsspiel zu vergleichen“, so Föllmer. Sie leidet unter der Zurückhaltung der Konsumenten und den Sparzwängen der Unternehmen für Schulungen, Incentives und Seminaren. Bei den Tagungsspezialisten „auf der grünen Wiese“ und Multifunktionsresorts nahm die Nachfrage 2004 leicht ab. Die Aussichten sind immerhin verhalten optimistisch.
Zufriedenstellende Ergebnisse verzeichnen derzeit Wellness- und Gesundheitsresorts. Bei relativ hohen Zimmerraten erzielten sie eine Auslastung von 64%. „Wellness ist der Klassiker unter den Trends - eine Sättigung ist bislang nicht abzusehen“, erklärt Föllmer. Aufgrund von Strukturveränderungen am Arbeitsmarkt gewinnt die persönliche Gesundheitsfürsorge zunehmend an Bedeutung. Gesundheitsorientierte Urlaubsformen dürften daher in Zukunft überproportional zunehmen. Nach Ansicht der Berater steht der eigentliche Wellness-Boom der Branche erst noch bevor, sobald die Verunsicherung der Verbraucher und die Ängste der Arbeitnehmer aufgrund eines möglichen Arbeitsplatzverlustes erst einmal abgenommen haben. Für den Wellness-Markt deutet sich den Beratern zufolge somit ein Sieg nach Verlängerung an.
Die komplette Studie ist für 125 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer) unter www.hotelbiz.de als Download erhältlich. Einzelne Module können bereits ab 10 Euro, z.B. für Wellness- oder Ferienhotels, herunter geladen werden. Weitere Infos unter Telefon 089-620 60 900 oder www.hotelbiz.de.
Grundlage der Daten:
Grundlage der Daten ist der Betriebsvergleich „Hotel Performance Trends 2005“, der jährlich, nun zum vierten Mal, erscheint. Insgesamt nahmen über 300 Hotels aller Kategorien am Betriebsvergleich teil. Befragt wurden die Hoteliers über ihre wirtschaftliche Situation in 2003 und 2004 sowie über ihre Stimmung für 2005 und 2006. Einzelne Betriebstypen werden berücksichtigt. Darüber hinaus geben die Teilnehmer eine Prognose ihrer künftigen Performance ab. Sowohl der national gebräuchliche Kontenrahmen SKR 70 als auch der international übliche Uniform Systems of Accounts (USALI) wurden dabei berücksichtigt.
Zeichen (inklusive Leerzeichen): 6.527 / Zeilen: 98 / Belegexemplar erbeten.
Den Text der Presseinformation sowie Fotomaterial finden Sie auch unter www.hotelbiz.de, > „Über uns“ > „Presse“. Pressevertreter erhalten auf Anfrage gerne ein kostenloses Exemplar der kompletten Studie (PDF oder Print).
Über das Unternehmen hotelbiz consulting:
hotelbiz consulting® ist eine Unternehmensberatung für Hotels und Resorts und Makler für Hotelimmobilien. Vision ist es, hotelbiz consulting® zu einem der führenden Spezialisten für Investitionen, Transaktionen und Strategie in der Hotellerie zu machen, kurz zum: Partner für Hotelinvestments.
Mission ist es, den qualitativ gestiegenen Bedarf an fundierten Wertsteigerungskonzepten für Hotelimmobilien und Hotelgesellschaften zu befriedigen. Darüber hinaus erfolgt eine Begleitung bei der Umsetzung von Lösungen bis hin zur Bewertung und Vermittlung von Hotelprojekten und Hotelobjekten.
Zentrale Idee ist die Fokussierung auf den Grenzbereich zwischen Hotellerie und Immobilienwirtschaft. Durch Expertise in operativen, investiven und finanziellen Fragen können überlegene Wertsteigerungskonzepte für Hotelimmobilien entwickelt und auch umgesetzt werden.
Zu den Zielgruppen gehören Hotelinvestoren, Banken, Bauträger, Architekten und Projektentwickler ebenso wie Einzelhotels und Hotelketten.
Nähere Infos unter www.hotelbiz.de











