(openPR) Schuppen und entzündlich gerötete Haut sind mögliche Anzeichen der so genannten Schuppenflechte, im Fachjargon auch Psoriasis genannt. Rund zwei Millionen Kinder und Erwachsene in Deutschland leiden unter dieser Hauterkrankung, bei der die Zellen der obersten Hautschicht bis zu siebenmal schneller als bei einer normalen Haut an die Hautoberfläche gelangen. Die Haut des gesunden Menschen erneuert sich innerhalb von ca. 26 - 27 Tagen. Diese Zeitspanne ist bei den Betroffenen auf 6 - 7 Tage verkürzt. Die Ursachen der Schuppenflechte sind nicht gänzlich erforscht. Die Vererbung spielt bei diesem Erkrankungsbild aber wohl eine wichtige Rolle. Die Veranlagung zur Erkrankung ist bereits im Erbgut vorhanden. Vererbt wird jedoch nicht die Erkrankung selbst, sondern die auf den Genen beruhende Anlage. Deshalb kann eine Schuppenflechte auch bei Menschen erstmals auftreten, in deren Familie vorher niemand erkrankt war.
Die unterschiedlichen Verlaufsformen der Schuppenflechte beobachtet Frau Nazanin Sasanian regelmäßig in ihrer Olper Hautarztpraxis im Medizinischen Versorgungszentrum am St. Martinus-Hospital. „Die Schuppenflechte kann in jedem Alter auftreten und verläuft sehr individuell. Häufig beobachte ich aber eine Verschlechterung der Haut im Herbst oder Frühjahr“, erklärt die Dermatologin. „Leider ist die Erkrankung nicht heilbar, aber es gibt sehr gute Behandlungsmethoden. Ziel der Behandlung ist es, eine möglichst lange Zeit ohne belästigende Hauterscheinungen wie Juckreiz und Schmerzen an den Gelenken zu erreichen.“ Weitere Informationen zum Erkrankungsbild und den Behandlungsmethoden vermittelt Frau Sasanian am Mittwoch, den 24.04.2013 um 16.30 Uhr im Großen Forum des St. Martinus-Hospitals in Olpe. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu diskutieren. Der Eintritt ist kostenfrei.


