(openPR) Es ist kein Geheimnis, dass die Bewerber sich am meisten den Kopf über das Bewerbungsanschreiben zerbrechen. Zahlreiche Webseiten, die kostenlose Bewerbungsvorlagen anbieten, sind der Beweis dafür. Die meisten wissen aber nicht, dass der Personaler bei der Auswahl neuer Angestellten dem Lebenslauf am meisten Aufmerksamkeit schenkt. Wer einen überzeugenden Lebenslauf vorzeigen kann, wird auch meistens zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Doch wie sieht es mit Bewerbern aus, die in ihrem Lebenslauf eine Lücke haben? Haben sie automatisch schlechtere Chancen zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden?
Zuerst sollte jedoch geklärt werden, ab wann man wirklich über eine Lücke sprechen kann. Eine Lücke von drei bis vier Monaten wird in der Regel nicht als kritisch angesehen. Wessen Lebenslauf eine kleine Lücke auf Grund eines Stellenwechsels aufweist, muss sich dafür nicht rechtfertigen. Das Gleiche gilt für Hochschulabsolventen, die nach dem Examen nicht direkt eine Stelle gefunden haben.
Doch wie geht man nun am besten mit Lücken und Macken in seiner Vita um? Offen zugeben, beschönigen oder gar lügen? Auch wenn es geradezu verführerisch ist, eine passende Lüge zu erfinden, sollte man lieber die Finger davon lassen. Denn jeder Bewerber sollte damit rechnen, dass der künftige Arbeitgeber den Lebenslauf telefonisch überprüft, wodurch der Schwindel schnell auffliegen kann. Unehrlichkeit im Lebenslauf ist somit ein No-Go-Kriterium. War der Bewerber eine Zeit lang arbeitslos, dann sollte er dies nicht beschönigen.
Wie kann man aber dennoch dafür sorgen, dass dem Personaler die Lücken nicht direkt ins Auge springen? Zuerst kann man den Aufbau des Lebenslaufs verändern. In den meisten Fällen wird der berufliche Werdegang in chronologischer Reihenfolge dargestellt. Möchte man den Personaler von seiner Arbeitslosigkeit ablenken, so verfasst man den Lebenslauf nicht in einer tabellarischen Form. Dies bietet den Vorteil, dass man berufsrelevante Beschäftigungen zuerst nennen kann, wodurch diese in den Vordergrund rücken. Kann der Bewerber kaum Berufserfahrung vorweisen, so rückt die Person stärker in den Vordergrund. So können zum Beispiel Hobbys, die für die ausgeschriebene Stelle relevant sind, zu Interessen aufgewertet werden.










