(openPR) ESB Business Cup 2013:
“SMART CITY – How intelligent will cities need to be?”
Tubex und SAP fördern Nachhaltigkeits-Event an der Hochschule Reutlingen
Zum dritten Mal in Folge trafen sich Bachelor-Studenten verschiedener europäischer Hochschulen im Rahmen des ESB Business Cup an der ESB Business School. In einer zweitägigen Finalrunde auf dem Campus der Hochschule Reutlingen entwickelten sie Mitte März Konzepte und Ideen rund um das Motto „Smart City – How intelligent will cities need to be“.
Wie in den letzten beiden Jahren begann der Business Cup bereits im vergangenen Quartal mit einer Online-Unternehmenssimulation. In 3er Teams aus ganz Europa traten die Studierenden in einem Planspiel gegeneinander an, um ein virtuelles Unternehmen so nachhaltig wie möglich zu managen. Das Ziel: die Finalrunde. Bei der Simulation stellte jedes Team ein Unternehmen dar, das bei sich verändernden äußeren Umständen, Entscheidungen, z. B. über Investitionen, treffen muss, welche sich auf die Leistung und den Erfolg der Unternehmung auswirken. Der Fokus der Simulation lag auf der Nachhaltigkeit des Managements und ein sogenannter „Nachhaltigkeitsindex“ entschied am Ende über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Die aus dieser Runde ausgewählten 11 Teams von fünf verschiedenen Universitäten trafen sich erneut am 14. und 15. März zum Abschlussevent in Reutlingen, das maßgeblich von den beiden Studentinnen Elsa Cropp und Gyde Gilgen sowie ihrem 20köpfigen Studententeam organisiert wurde.
Im Finale arbeiteten die Teams nicht nur an einer Fallstudie zum Thema „Nachhaltige Stadtentwicklung“, sondern absolvierten gemeinsam einen Methoden-Workshop unter dem Titel „Fallstudienbearbeitung und –präsentation“. Weiterhin gab es einen Gedankenaustausch zum Motto „SMART CITY – How intelligent will cities need to be?“ sowie Coaching-Sessions in den jeweiligen Gruppenarbeitsphasen. Mit seinem Nachhaltigkeitsthema lag der ESB Business Cup bei seinen Sponsoren: der TUBEX GmbH (vertreten durch Vera Zebic) und der SAP AG (vertreten durch Marcus Wagner) sowie IBM, Procter & Gamble und V.I.M.A GmbH voll im Trend, denn Nachhaltigkeit und Technologie in die eigene Business Strategie zu integrieren gehört seit einigen Jahren zum guten Ton in vielen Unternehmen.
Am ersten Wettbewerbstag, hieß Professor Dr. Ottmar Schneck, Dekan der Fakultät, die Studierenden willkommen und Professorin Dr. Petra Kneip, die den Wettbewerb als Projektkoordinatorin unterstützte, erklärte die Spiele für eröffnet. Los ging es mit einem Vortrag mit dem Titel "Helping the world run better” von Marcus Wagner der SAP AG, einer der Hauptsponsoren des Business Cups und treibende Kraft für Nachhaltigkeit in seinem Unternehmen: „Die Einbindung von Nachhaltigkeit in die Strategie und in das operative Geschäft der Unternehmen sind der Schlüssel zum Erfolg für neue Innovationen und langfristigen Geschäftserfolg“. Es brauche Führungsstärke und Innovation, genau die Qualitäten, die unsere Teilnehmer benötigten, um erfolgreich die beiden Case Studies zu meistern: „Think outside the box ist hierbei der Schlüssel“, so Marcus Wagner, Projektleiter Nachhaltigkeit, SAP AG.
Bevor die Teams mit der Arbeit an ihrem ersten Fall beginnen konnten, standen zwei Workshops auf dem Programm. Der erste von Professorin Dr. Petra Kneip beinhaltete Möglichkeiten zur Falllösung: „Bei dem Thema Nachhaltigkeit hat man häufig die Schwierigkeit, diese zu veranschaulichen, zu konkretisieren. Der ESB Business Cup bietet hierbei eine ideale Möglichkeit, sich der Thematik anzunähern und sich intensiver damit zu beschäftigen“, so die ESB-Professorin. Beim zweiten Seminar von Professorin Dr. Yoany Beldarrain lernten die Studierenden alles über Präsentationstechniken. Beide Workshops waren stark interaktiv und gaben den Teams die Möglichkeit, sich näher kennenzulernen.
Als zweiter Hauptsponsor, suche die TUBEX GmbH, ein regional ansässiger Verpackungsspezialist, permanent nach neuen Möglichkeiten nachhaltigen Wirtschaftens und kenne genau die Schwierigkeiten, denen die Teilnehmer in der Simulation begegnen müssen, so Vera Zebic, Projektmanagement, TUBEX GmbH: „Wahrscheinlich werden die Studenten noch ganz andere kreative Lösungsansätze haben, die unseren Suchhorizont zu dieser Thematik in jedem Fall positiv erweitern werden.“
Am frühen Nachmittag wurde die erste Case Study vorgestellt. Entwickelt vom Harvard Business Review, handelte der Fall von der Vision und dem Geschäftsmodel des existierenden Start-ups "Living PlanIT." Das Team sollte eine Strategie umsetzen, die die Konstruktion einer komplett nachhaltigen Stadt nahe Porto, Portugal, beinhaltete.
Wie ist dies am besten anzugehen? Vor welchen Herausforderungen steht man? Ist das Projekt übertragbar auf andere Länder? Das waren nur drei der vielen Fragen, die die Studenten zu beantworten hatten. Gerardo Salandra, Student an der ESB Business School und Teilnehmer nach der vierstündigen Arbeit an der Fallstudie: „Es war sehr anstrengend und anspruchsvoll, der Text war allein 30 Seiten lang und vollgepackt mit Informationen, die erst mal strukturiert werden mussten, doch es hat sehr viel Spaß gemacht.”
Die Teams arbeiteten vier Stunden intensiv an der Fallstudie, ohne jegliche mediale Unterstützung und händigten ihre Ergebnisse kurz vor dem Abendessen aus. Am zweiten Tag fiel dann die Sieger-Entscheidung. Nach dem gemeinsamen Frühstück präsentierten die Teilnehmer ihre Lösungen zur Case Study vor einer fünfköpfigen Jury aus Professoren, Studierenden und Unternehmensvertretern der Sponsoren SAP AG und TUBEX GmbH. "Es ist wichtig, Nachhaltigkeit ganzheitlich zu betrachten – wirtschaftliche, gesellschaftliche sowie ökologische Fragestellungen sollten immer im Einklang stehen," sagte SAP AG Projektleiter Marcus Wagner: "Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet letztlich mehr Erfolg.“
Nachdem alle Teams ihre Präsentationen gehalten hatten, wurden die vier Finalisten gekürt. Das Team G3 der University of Economics Prague war mit dabei, aber auch drei Teams der ESB Business School. Es blieb weiterhin spannend, denn nun kam auf die Teilnehmer eine besondere Herausforderung zu. Innerhalb eines kleinen Zeitfensters von zwei Stunden musste der zweite Fall gelöst werden. Dieses Mal sollte ein Beratungskonzept für nachhaltiges Wirtschaften in einem mittelständischen Unternehmen, das Dampfstrahler produziert, erstellt werden.
Am Nachmittag präsentierten die Teams ihre Resultate in der Aula vor den anwesenden Wettbewerbern und einer fünfköpfigen Jury und stellten sich den kniffligen Fragen. Die prekäre Situation wurde von allen vier Teams gemeistert, jedoch war nur für drei Teams Platz auf dem Siegertreppchen: Team G3 der University of Economics Prague, wurde dritter, den zweiten (S.I.T) und ersten Platz stellte die ESB Business School – und so wurde Team SmartMitment stolzer Gewinner des dritten ESB Business Cups.
„Wichtig bei dem Business Cup war uns vor allem“, so Professorin Dr. Petra Kneip, “dass die Teilnehmenden sich nicht nur an den zwei Tagen Gedanken zu dem Thema machen, sondern etwas mit nach Hause nehmen, über Nachhaltigkeit reden und ihren Teil dazu beitragen, den Wandel zu gestalten."











