(openPR) Das Baldachin-Bett von Frida Kahlo ist wahrscheinlich das „kultigste“ Möbelstück in ihrem Haus.
Sie malte es ("Der Traum" oder "Das Bett", 1940), sie zeigte sich darin bei ihr ersten und letzten Einzel-Ausstellung in Mexiko-Stadt, sie starb in ihm; ihr Bett ist ein Leitmotiv in dem Julie Taymor Film: "Frida "(2002).
Nach ihrem dramatischen Unfall in 1925, begann Frida Kahlo im Bett zu malen, und die letzten Jahre ihres Lebens malte sie ebenfalls im Bett, bis vor einer Woche vor ihrem Tod im Jahr 1954.
Ab dem 4. April 2013 wird eine exakte Reproduktion von ihrem Baldachin-Bett in der Ausstellung im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden gezeigt.
Das Himmelbett mit dem Spiegel an der Decke wurde akribisch in der Größe, Material, Bettdecken und den Fotografien, welche die Wände ihres Schlafzimmers schmückten rekonstruiert. Diese Fotos sind ein interessantes Dokument der privaten Präferenzen und politischen Überzeugungen von Frida Kahlo.
Ein Foto-Sammelrahmen, den Frida Kahlo bei ihrem Bett hatte, zeigt Marx, Engel, Lenin, Stalin und Mao. Dieser macht ist eine Aussage über ihren politische Glauben.
Im Laufe der Jahre dokumentieren zahlreiche Fotografien Frida Kahlo in ihrem Schlafzimmer. Dies hat es dem Museum ermöglicht einen Abschnitt ihres Schlafzimmers originalgetreu zu reproduzieren, so wie es war als Frida Kahlo im Blauen Haus lebte, mit ihr Golduhr an das Bett gehängt, die Amuzco-handbestickte Bettdecke, die Bücher, den Schmuck, kleine Maya Figuren und Glaskugeln die Sie in ihrem Schlafzimmer sammelte.
In ihrem Buch: "Frida Kahlo" (1977) beschrieb Raquel Tibold Fridas Schlafzimmer und das Bett der letzten Monate Frida Kahlos Leben:
Jeder, der zum ersten Mal in Frida Kahlos Schlafzimmer trat, in dem sie, durch die Krankheit erzwungen, einen großen Teil ihres Lebens verbrachte, empfand tiefe Traurigkeit.
Der Spiegel gab das Bild der schlafenden oder wachenden Frida pausenlos, zu jeder Stunde des Tages wieder. An den Wänden des Schlafzimmers gab es viele Photographien von Freunden oder Vorbildern, mehrere Schränke und Regale bargen kleine prä-kolumbianische Skulpturen. Auf dem Bett schlief, von einer Sarape zugedeckt, Xélotl, der kurzhaarige, reinrassige Hund.
Das Himmelbett mit seinen Verzierungen ist ein weiteres Exponat in der Frida Kahlo Ausstellung "Viva la Vida" mit seinen 116 Gemälden, handgemalten lizenzierten Repliken von © Banco de México Diego Rivera & Frida Kahlo Museums Trust / VG Bild-Kunst, Bonn 2008 ) und über 850 Exponaten: Fotos, Tehuana Kleider, Schmuckstücke, so wie Frida Kahlo diese trug, dazu Maya- und Azteken Artefakte, den Sonnenstein, ihre Casa Azul (das Blaue Haus) mit seinen Möbeln, wie in der Zeit als Frida Kahlo in ihrem Haus wohnte.












