(openPR) Die Entwicklung der Frida Kahlo, vom jungen Mädchen aus guter bürgerlichen Familie und der jungen Ehefrau von Diego Rivera, hin zu der berühmtesten mexikanischen Künstlerin ihrer Zeit können wir in ihrer Kunst und in ihrem Kleider-Stil verfolgen.
Diese Ausstellung ist Frida Kahlos Kleider Stil gewidmet - beginnend im Jahr 1940, als sie 33 Jahre alt war.Fotos von Frida Kahlo und ihrer Familie, die ihr Vater Wilhelm Kahlo aufgenommen hatte, zeigen, dass Frida aus einer konservativen Familie kam, wo die Mädchen weiße Kleidchen, Matrosenkleider, Schleifen in den Haaren und Lackschuhen getragen haben.
Als junge 18-jährige Frau, trugt sie immer noch diese konservative Mode mit einem Kleid aus Seide und weiße Socken. Als sie Diego Rivera kennenlernte vollzog sich eine Veränderung in ihrem Stil.Frida Kahlo begann, einfache traditionelle mexikanische Kleider zu tragen. Foto : 1929
Diese mexikanischen Kleider kombinierte sie mit außergewöhnlichen Maya Halsketten und besonderen Ohrringen, die Diego ihr als Geschenk gab.
Im Laufe der Jahre wählte Frida die Kleider der starken Tehuana - Frauen aus der Tehuantepec Region als ihre Lieblings-Kleidung. Die fotografische Dokumentation zeigt, dass, beginnend im Jahr 1940 mit der zweiten Ehe mit Diego Rivera, Frida Kahlo mehr exklusive und außergewöhnliche Huipils trägt. Diese sind in kleinen Dörfern in der Region um Oaxaca, Guerrero und Puebla gefertigt worden.
Bereits zu Frida Kahlos Zeit waren diese Kleider sehr exklusiv und sehr selten zu finden, da die Dörfer weit entfernt von den wichtigsten Städten und Verkehrsstraßen waren. Die Kleider in der Ausstellung sind ein Zeugniss dafür, wie Frida Kahlos Kleidungsstil immer reicher, bunter und geschmückter wurde und wie Frida mit diesen hochgestickten Kleidern den zunehmenden Verfall ihres Körpers zu verstecken suchte.
Die Kleider in der Ausstellung waren schon in den 1940-Jahren selten zu finden. Die hier in der Ausstellung gezeigten Kleider sind das Ergebnis monatelangen Forschens vom Kunstmuseum Gehrke-Remund.
Jedes Stück ist ein Original aus dem Dorf in Süd-Mexiko, wo diese von den ethnischen Frauen, die noch in diesen Dörfern leben, handgewebt und handgestickt wurden.
Dies ist das erste Mal überhaupt, dass solche ethnischen Kleider in einem Museum in Europa gezeigt werden.
Die Sonder-Ausstellung Frida Kahlo: Kunst und Mode-Ikone ist in der seit drei Jahren laufenden Dauerausstellung Frida Kahlo: “Viva la Vida” integriert und ist vom 15. April bis Ende September zu sehen.











