(openPR) Bochum. Von wegen tote Sprache: Latein ist zwar nicht in aller, aber wieder in vieler Munde. Immer mehr Studenten lernen freiwillig Latein, obwohl es für immer weniger Studienfächer Zulassungsvoraussetzung ist. Grund: Die angehenden Lateiner versprechen sich damit bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Den Trend zum nachträglichen Latinum spüren etwa die Unis Freiburg, Münster und Heidelberg, wo die Zahlen der Lateinstudenten deutlich stiegen – teilweise so sehr, dass Münster einen Orts-NC für das Fach einrichten musste.
Personalfachleute in den Unternehmen schätzen den neuen Eifer für Seneca und Co.. Dr. Ursula Schütze-Kreilkamp, Leiterin Personal und Führungskräfteentwicklung der Deutschen Bahn, betont im bundesweiten Campus Magazin UNICUM (04/2013) die Stärken von Bewerbern mit Latinum: Die hätten „das besondere Etwas. Sie verstehen komplexe Texte schneller, sind sprachlich fitter, rhetorisch geschulter, können Dinge in Kontext setzen.“ Neben sprachlicher Kompetenz brächten diese Bewerber aber noch eine besondere Qualität mit: „Sie haben eine höhere Frustrationstoleranz - das ist ein großes Plus.“
Auch bei den großen DAX-Unternehmen wird Latein immer beliebter. Zwar ist das Latinum kein offizielles Einstellungskriterium, aber mehr als der Hälfte der Konzerne fällt der Sprachnachweis bei Bewerbern positiv auf, wie eine Umfrage der Frankfurter Allgemeine jüngst ergab.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die aktuelle UNICUM (04/2013) können Sie hier downloaden: http://bit.ly/UC_04_2013
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