(openPR) Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (EEG) ist in Nordhessen und Südniedersachsen weiter auf dem Vormarsch und hat vor wenigen Tagen einen besonderen Höhepunkt erreicht. Zum ersten Mal in der Geschichte der E.ON Mitte AG und ihrer Vorgängergesellschaften ist im Netzgebiet innerhalb eines knapp zweistündigen Zeitraums in der Gesamtbilanz mehr Strom erzeugt worden als von den Netzkunden abgenommen wurde.
Am Sonntag, dem 24. März, musste zwischen 12.30 bis 15.15 Uhr somit kein Strom aus dem vorgelagerten Übertragungsnetz aufgenommen werden. Stattdessen hat E.ON Mitte in diesem Zeitraum in der Spitze bis zu 76.000 Kilowatt in das vorgelagerte Netz zurückgespeist.
Hauptsächlich zurückzuführen ist diese besondere Entwicklung auf das Zusammenwirken von drei Faktoren, wie Jörg Hartmann, Leiter des Bereichs Netztechnik, erklärt. Erstens werde an einem Sonntag weniger Stromleistung in Anspruch genommen als werktags, wenn Büros und Fabriken besetzt sind. Zweitens herrschten an diesem Tag kalte, klare Wetterverhältnisse und damit beste Voraussetzungen für die optimale Auslastung der rund 37.500 bei E.ON Mitte angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen. Drittens wehte ein kräftiger Wind, der gleichzeitig für eine hohe Einspeisung bei den Windkraftanlagen sorgte.
Aufgrund der stetigen Zunahme von Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und damit auch der immer höheren an das Netz angeschlossenen Leistung der EEG-Anlagen ist damit zu rechnen, dass zukünftig an weiteren Tagen bei entsprechend günstigen Wetterverhältnissen zeitweise insgesamt mehr Strom erzeugt wird als im Netzgebiet abgenommen werden kann.











