(openPR) Vermeiden Sie typische Anfängerfehler. Durch diese einfachen Regeln werden Ihre selbstgedrehten Videos professioneller:
1. Kamerabewegungen
Zerlegen Sie Ihre Aufnahmen in kleinere Teile und schwenken Sie nur innerhalb eines kleinen festgelegten Teils Ihrer Szene. Der Zoom ist eine unnatürliche Seherfahrung. Am besten Sie setzen diesen Effekt gar nicht ein.
2. Stativ
So banal es klingt. Verwenden Sie für Ihre Aufnahmen am besten ein Stativ zur Beruhigung. Trotz moderner Mechanismen von Kameras, verwackelte Bilder zu beruhigen. Die Handkamera verwende ich in meiner Praxis nur dann, wenn es die Situation notwendig macht (z.B. Umfrage in einer Fußgängerzone oder in der Nachrichtenberichterstattung, in der man sehr flexibel reagieren muss).
3. Übergänge
Für inhaltliche Übergänge innerhalb einer Szenenfrequenz benötigen Sie Übergänge. Planen Sie diese bereits beim Drehen. Lassen Sie auch genügend "Fleisch" vor und nach jeder Einstellung oder Szene für den Schnitt.
4. Ton
Oft, aber nicht immer, reicht das Kameramikro aus. Beim Interview verwenden sie am besten ein gutes Richtmikrofon, welches Sie in ca. 20 bis 30 cm Abstand zum Redner halten. Wird der Abstand größer empfehle ich den Einsatz eines Funkmikrofons. Hier ist die Firma Sennheiser das Maß aller Dinge. Billiglösungen aus Fernost für 30 Euro bei Ebay sind ihr Geld nicht wert.
5. Licht
Beim Außendreh hat sich ein einfacher Reflektor für die gleichmäßige Ausleuchtung von Gesichtern bestens bewährt. Bei der Ausleuchtung von Räumen oder Bühnen verwende ich starke Schweinwerfer mit Diffusor. Beim einfachen Interview reicht oft das Kopflicht der Kamera aus.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Spaß bei Ihren selbstgedrehten Videos.









