(openPR) Man nehme die durch COVID19 angekratzte Fotografie- und Videomaker-Szene, Models aus dem TFP-Bereich, bunte Kleidung und einen Designer, der das ganze in ein Konzept verrührt.
Und fertig ist ein Format, dass es bei Youtube tatsächlich noch nicht gegeben hat.
“Großes, surreales Kino” kritisierte ein Jurymitglied des sächsischen Staatspreises für Design das Designlabel fancythatshit.com.
Statt Zielgruppengewinnung über Youtube-Ads beginnt der Designer seine Projekte nicht mit fertigen Videos, sondern macht aus deren Produktion Veranstaltungen, an denen die Zielgruppe teilnehmen kann.
Die Ankündigungen dazu gleichen denen für Festivals.
Für Leute, die mitmachen wollen, ein weiteres Highlight im Jahr. “Kurzweilig, aufregend, kreativ” erzählen die Models.
Allerdings sollte man für so einen Videodreh, der bei fancythatshit.com die Auswüchse einer Art professionellen Party hat, aus der Welt der Fotografie und/oder Videomaker kommen. Denn Profis werden hier gesucht und gefunden.
Lediglich Models kommen aus dem Profi- aber auch Amateurbereich. Nach einem Videodreh können sie sich aussuchen, ob sie die Kleidung behalten möchte, eine Gage kassieren, oder Fotos bekommen wollen.
Ziel des Ganzen?
Die Vermarktung eines Getränks, eines Joypads bzw. Gamingcontrollers für die Playstation in Form einer Gießkanne gegen Sehnenscheidenentzündungen von zu viel Zocken - Und von Fashion.
https://youtu.be/mttkMlHnBd0
Eines der Markenzeichen von fancythatshit.com: Bodypainting bei Damen
Recht euphorisch kommt das Label auch mit einer eigenen Philosophie und einem “Manifest” daher: Es beurteilt die Umgestaltung der Gesellschaft, von der hier ausgegangen wird, recht positiv.
So möchte es mitwirken an neuen Werten des 21. Jahrhunderts, vor allem für die kreativ-professionelle Szene. Es hält Nachhaltigkeit im ökologischen Sinne für “konservativ” und setzt sich über Schönheitsideale hinweg.
Bleibt spannend, ob fancythatshit.com es schafft, neue Werte zu etablieren: Denn das braucht die Welt nun mehr denn je.









