(openPR) Die Caricatura – Galerie für Komische Kunst im KulturBahnhof Kassel zeigt vom 23.3. bis 26.5.2013 die Jubiläumsausstellung "10 Jahre Hauck & Bauer".
Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 14 bis 20 Uhr und samstags, sonntags und feiertags 12 – 20 Uhr.
Als „erfrischend asozial“ bezeichnete der heutige Regierungssprecher Steffen Seibert während seiner Zeit beim ZDF die Arbeiten von Hauck & Bauer. Ihr Stil ist reduziert. Elias Haucks Zeichnungen sind stets in schwarz-weiß gehalten, Dominik Bauers Texte offenbaren einen trockenen Humor, der nicht selten ins Absurde driftet.
Seit zehn Jahren haben Hauck & Bauer eine eigene Rubrik in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Unter dem Titel „Am Rande der Gesellschaft“ erscheint jede Woche ein zumeist vierteiliger Comic-Strip, in dem das Duo den menschlichen Abgründen nachspürt. Einen weiteren festen Platz haben Hauck & Bauer seit Jahren im Satiremagazin Titanic sowie in der Satirerubrik „Spam“ auf Spiegel Online.
Es gibt also reichlich Grund zu feiern! Deshalb würdigt die Caricatura – Galerie für Komische Kunst die beiden mit einer Jubiläumsausstellung. Zu sehen sind Cartoons, Comics, Filme und sprechende Koffer, aber auch einige Relikte aus der gemeinsamen Zusammenarbeit vor der Gründung von Hauck & Bauer.
2010 erhielt das Duo den Deutschen Karikaturenpreis in Silber sowie 2012 den zweiten Preis bei der Rückblende, dem deutschen Preis für politische Fotografie und Karikatur.
Nachwuchszeichner-Kabinett mit Schilling & Blum
Im Unterschied zur traditionellen Arbeitsweise mit Stift und Papier entstehen die Cartoons von Schilling & Blum rein digital. Die Caricatura zeigt die frechen und respektlosen Arbeiten des Kölner Cartoonistenduos in einer Kabinettausstellung. Getroffen haben sich die beiden bei der gemeinsamen Arbeit in einer Kölner Werbeagentur.
Michael Schilling und Jan Blum führen seit 2010 gemeinsam den Cartoon-Blog vomlebengezeichnet.de, wo regelmäßig aktuelle Zeichnungen zu sehen sind. Auch in die Satirerubrik „Spam“ auf Spiegel Online haben sie es bereits geschafft. In gedruckter Form waren sie auch in einigen Cartoon-Sammelbänden vertreten.
Schilling, der für die Ideen und die Texte der Cartoons zuständig ist, wohnt in Düsseldorf, der Zeichner Blum in Köln. Ihre Cartoons offenbaren einen ganz eigenen Stil. Charakteristisch sind der vollflächige Hintergrund sowie die ungewöhnlichen Sprechblasen, die üblicherweise in Weiß oder in einer dunkleren Abstufung des Hintergrundfarbtons gehalten sind. Szene und Figuren hingegen sind schwarz-weiß, lediglich die Gesichter kommen in einem Gelbton daher.











