(openPR) Seit 2012 befragt be-convincing knapp 170 Unternehmen am Niederrhein, wie sie die aktuelle Preisentwicklung ihrer Branche wahrnehmen. Die Antwort: Der gefühlte Preisdruck steigt. Damit verstärkt sich bei vielen Verkäufern das Gefühl, ihren Kunden Nachlässe bieten zu müssen. In den meisten Fällen den Kunden, die nach einem Rabatt fragen. In vielen Fällen durchaus auch denen, die nicht fragen.
Das der Preis ein signifikantes Verhandlungs- sowie Steuerungsinstrument ist und sowohl vom Verkäufer, wie auch vom Kunden, zur Stärkung der eigenen Verhandlungsposition ausgenutzt werden kann, findet – unserer Meinung nach – viel zu wenig Beachtung.
März 2013 Umfrageergebnisse – Preisentwicklung am Niederrhein
Anfang 2012 klagten 47 Prozent über den steigenden Preisdruck und der sich verschärfenden Wettbewerbssituation. Bereits hier empfanden wir diese Zahl als hoch. Ende 2012 kam die Überraschung: Die Zahl erhöhte sich auf 58 Prozent.
In der aktuellen (März 2013) Umfrage gaben 61 Prozent der Befragten an, dass der gefühlte Preisdruck weiter steige und das sich die Situation verschärfe.
Interessanterweise gibt es Unternehmen (23 Prozent der Befragten Unternehmen), die zwar über den zunehmenden Preisdruck klagen, sich jedoch in der Lage sahen, höhere Preise durchzusetzen. Knapp 40 Prozent hiervon konnten in demselben Zeitraum mehr als eine Preiserhöhung für sich durchsetzen. Und das, obwohl sie in wettbewerbsintensiven Branchen wie IT und verarbeitendem Gewerbe agieren.
Mit 170 Unternehmen ist die Umfrage sicherlich nicht repräsentativ. Sie zeigt jedoch:
Das der richtige Umgang mit dem Preis ein entscheidendes Thema für den Verkauf ist. Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die jetzt auf die richtige Strategie setzen und Ihre Verkäufer gezielt im Umgang mit dem Preis schulen, können die Situation durchaus für sich ausnutzen. Das Ergebnis ist, dass sie sich von ihren Wettbewerbern absetzen, höhere Margen erzielen und letztendlich ihre Marktposition ausbauen.
Voraussetzung hierfür ist, dass sich die Unternehmen auf den Ausbau der drei verkaufsentscheidenden Bereiche konzentrieren:
- Positionierung der eigenen Marke
- Verhandlungs- und Verkaufskompetenzen ihrer Mitarbeiter
- eine differenzierende, wertbietende und spannende Kommunikation.






