(openPR) Inhouse Broker sind wie Exoten in ihren Konzernen und deshalb auch meist eine missverstandene Größe. „Sie verdienen an uns“, heißt es gern. Stimmt das? Und was hat ein Maklerverwaltungsprogramm damit zu tun?
Der Inhouse Broker ist der Spezialist im Konzern für Versicherungsfragen, für Vertragsgestaltung, für Captive, Selbstbehalt, Regress, also das ganze Schadenmanagement. Sehen wir uns das etwas genauer an.
Der Inhouse Broker kennt das „Spiel“ um die Vertragsgestaltung. Er weiß genau, welche Risiken abgesichert sein müssen, wie hoch ein Selbstbehalt angesetzt werden sollte und was ein Captive dem Konzern nützen würde. Der Inhouse Broker kennt die Marktplayer und weiß, welche Konditionen üblich sind. Und wer, wenn nicht der Inhouse Broker, sollte am härtesten für das Wohl des Konzerns um gute Konditionen und möglichst niedrige Prämien verhandeln?
Beauftragt der Konzern externe Makler, so sucht er sich sicher die besten heraus – aber wo bleibt die Provision? Genau! Die verlässt den Konzern. Finden die Vertragsabschlüsse aber über den Inhouse Broker statt, so bleibt die Provision im Konzern. Lassen Sie uns das festhalten: weil der Inhouse Broker der Experte ist für die internen Konditionen und für Versicherungsfragen und weil er der Herr über die Zahlen ist, kann er das Optimum an Versicherungsleistung für den niedrigsten Preis herausholen.
Wie sieht es im Schadensfalle aus? Hier gibt es natürlich auch die verschiedensten Varianten – von der schlichten Erfassung einer Schadenmeldung und deren Weitergabe an den Versicherer bis hin zur vollständigen Schadenregulierung gegenüber allen Beteiligten. Wer über entsprechende Vollmachten verfügt, kann auch hier Einfluss nehmen und gut für den Konzern verhandeln.
Noch einem weiteren Aspekt dient die Schadenerfassung. Erfolgt sie nämlich detailliert genug, kann sie als phantastisches Kontroll- Instrument eingesetzt werden. Kommen beispielsweise bei einem Textilhandelsunternehmen gehäuft Meldungen über kaputte Reißverschlüsse in einer bestimmten Jacke XY vor, dann liegt der Verdacht nahe, dass hier ein Produktfehler vorliegt und der Hersteller der Ware zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Bei Ware, die entsprechend in großen Massen verkauft wird oder bei Ware aus dem hochpreisigen Segment, kann eine solche Kontrollmöglichkeit erheblich zur Reduktion von Ersatzleistung beitragen.
Was braucht ein Inhouse Broker, um solche konzernfreundliche Leistung erbringen zu können? Er muss tatsächlich ein Meister über alle möglichen Daten und Informationen sein, er muss diese passgenau selektieren und bearbeiten können. Das geht nur mit der geeigneten Softwareunterstützung – wie sie ein umfassendes, modernes Maklerverwaltungsprogramm typischerweise bietet.
Das Maklerverwaltungsprogramm GIN-AX ist modular aufgebaut und verfügt im Standard über die Funktionspakete (Module) Businesspartner, Vertrag, Schaden, Rechnungswesen und Controlling. Mit GIN-AX lassen sich alle relevanten Informationen wie Adress- und Kontaktdaten von Businesspartnern erfassen, hierarchische Strukturen eines Konzerns und komplexe Industrieverträge bis hin zu Versicherungsprogrammen abbilden. Wer ein ausgefeiltes Schadencontrolling betreiben will, wird hier fündig. Vertragsabrechnung, Versichererabrechnung, Schadenabrechnung – mit der integrierten Finanzbuchhaltung ist das kein Problem. Und natürlich gibt’s das alles mehrmandantenfähig und mehrwährungsfähig.
Bei Fragen zum Maklerverwaltungssystem GIN-AX sprechen Sie uns an- wir stehen gerne Rede und Antwort.













