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„Ist Zeitarbeit grundsätzlich verwerflich?“

19.03.201313:53 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: „Ist Zeitarbeit grundsätzlich verwerflich?“

(openPR) Der Fall amazon hat wieder einmal der Diskussion um die „böse“ Zeitarbeit neuen Zündstoff gegeben. Aber Zeitarbeit wegen dieses Falls insgesamt als verwerflich abzustempeln ist nicht sehr ratsam. Sie ist ein wichtiges und wertvolles Instrument für die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Zum einen gibt es viele Unternehmen die für ihr Saisongeschäft oder ihre Auftragsspitzen kurzfristig und kurzzeitig Personal brauchen. Auf der anderen Seite sind durch die Zeitarbeit in der Vergangenheit unzählige Menschen aus der Arbeitslosigkeit wieder in Arbeit gekommen.



Um dem schlechten Image und den zum Teil katastrophalen Zuständen in einzelnen Zeitarbeitsfirmen entgegen zu wirken und den Bedürfnissen der Leiharbeitnehmer gerecht zu werden, wurde nach langem Ringen 2012 ein Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche verbindlich festgelegt. Es folgte die Einführung der Branchenzuschläge zum 1. November 2012, sowie die Forderung der Bundesregierung nach Equal-Pay von Stammbelegschaften und Zeitarbeitnehmern. Das bedeutet, das Instrument Zeitarbeit zur Flexibilisierung des unternehmerischen Handelns wird stetig teurer. Das schreckt viele Entleiher, nicht aber die acrobat GmbH.

Acrobat ist seit 1997 in der Ortenau ansässig und hat sich als eines der führenden Personaldienstleistungsunternehmen in der Region etabliert. Natürlich hat es in der Vergangenheit immer wieder mal schwierige Phasen gegeben, aber acrobat, allen voran Frau Sylvia Selinger, Geschäftsführerin und Firmengründerin, ist sich ihrer Linie immer treu geblieben und hat alle Situationen mit viel Fairness, Transparenz, Innovation, sozialem Engagement und einer ordentlichen Portion Menschlichkeit gemeistert! Beispiel: Als 2008 als Folge der Bankenkrise viele Firmen Kurzarbeit anmelden oder ihre Mitarbeiter entlassen mussten, hat acrobat auf eigenes Risiko die Mitarbeiter weiterhin beschäftig, was ein enormer personeller und finanzieller Kraftakt war. Langfristig wird das von den Mitarbeitern honoriert. Denn die Art und Weise, wie mit Mitarbeiter umgegangen wird, spricht sich herum. Deshalb sind etliche Mitarbeiter acrobat schon seit Jahren treu und wissen diese Art von "Beziehung" zu schätzen.

Man kann den Zeitarbeitsfirmen nichts vorwerfen, wenn aus wirtschaftlichen Gründen Standorte geschlossen werden müssen. Wohl aber dann, wenn sie Mitarbeiter entlassen, weil sozusagen die Bilanz nicht „positiv" genug ausfallen könnte. Und sobald es wieder besser „läuft", werden Standorte genau so schnell geöffnet, wie sie geschlossen wurden. Das gilt auch für die Mitarbeiter, denn dieses „hire & fire", der ständige Wechsel von Mitarbeitern, ist Gift für die Menschen und damit für unsere Gesellschaft.

Aber genau dieses Verhalten zeigt wieder einmal, dass der Profit an erster Stelle steht und der Mitarbeiter der Leidtragende ist. Frau Selinger beklagt hier das kurzfristige und verantwortungslose Denken mancher Personaler und vermisst die soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern.

„Man vergisst, dass die Mitarbeiter eine Familie und eine Existenz haben. Man kann sie nicht einfach auf die Straße setzen, nur weil die Gewinne geringer werden könnten. Dieses unverantwortliche Verhalten ist schlichtweg unseriös und in jeder Weise schädlich für die gesamte Zeitarbeitsbranche. So etwas gibt es bei acrobat nicht! Wir kündigen unsere Mitarbeiter nicht einfach um unsere Gewinne hoch zu halten. Das ist nicht unsere Philosophie, auch wenn´s unbequem und für acrobat teurer wird. Man schmeißt nicht gleich „die Flinte ins Korn“ und entlässt Mitarbeiter, so Selinger.

"Ich habe kein Verständnis dafür, dass beispielsweise große, bekannte Zeitarbeitsfirmen für Sponsorenverträge riesige Summen ausgeben und die eigenen Mitarbeiter im gleichen Zuge kündigen, sobald der Stundensatz etwas teurer wird. Wo sind die moralischen Werte geblieben? Wir müssen uns nicht wundern, wenn über Zeitarbeit hergefallen wird, wenn sich Zeitarbeitsfirmen so verhalten. Aber man sollte doch bitte genauer hinschauen, wo die „Schwarzen Schafe“ sind", so Selinger.

Zum Glück gibt es nicht nur diese „schwarzen Schafe“ bei den Zeitarbeitsfirmen, sondern auch eine ganze Reihe seriöser, verantwortungsvoller und ethisch einwandfrei arbeitender Unternehmen. Oftmals sind das gerade die kleinen, regionalen Anbieter.

Auch wenn Zeitarbeit in Zukunft teurer werden wird, sind Wirtschaft und Bewerber dennoch auf diese Branche angewiesen. Und hier gilt heute wie in Zukunft: wer einen sicheren und langfristigen Job möchte, geht zu acrobat!

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