(openPR) WALTER AG: Wendeschneidplatten-Werk Münsingen Verzehnfachung der Tonnage in 25 Jahren
Tübingen, 9. Juli 2003 - Das Wendeschneidplatten-Werk der WALTER-AG in Münsingen feiert sein 25jähriges Bestehen. Die Bilanz des Jubiläums lässt sich sehen: Innerhalb eines Vierteljahrhunderts hat das Werk seine Tonnage verzehnfacht.
1978 ging das auf der Schwäbischen Alb gelegene Wendeschneidplatten-Werk unter der Leitung von Dr. Edgar Kübel in Betrieb. Der Herstellungsprozess hat sich seitdem nicht wesentlich geändert. Aus einer Pulvermischung, die sich aus Wolfram, Carbid und Kobalt zusammensetzt, werden Wendeschneidplatten-Rohlinge gepresst, die anschließend in Tübingen, dem Stammsitz der WALTER AG, veredelt werden.
Die fertigen Wendeschneidplatten dienen der Bestückung von metallbearbeitenden Bohr-, Fräs- und Drehwerkzeugen. Die genaue Art und Weise der Herstellung folgte im Laufe der Zeit den richtungsweisenden Trends. Für Dr. Kübel, den Mann der ersten Stunde, der noch bis Ende Mai zusammen mit seinem Nachfolger Dr. Michael Müller in Münsingen die Geschäfte führen wird, bildete vor allem die Einführung der Beschichtungstechnik einen Meilenstein in der Entwicklung seiner Wendeschneidplatten-Fertigung.
Nach den Angaben von Dr. Kübel hat sich die Tonnage innerhalb der 25 Jahre beinahe verzehnfacht. Die in großen Sprüngen erfolgte Steigerung der Tonnage ist vor allem auf die Vorantreibung der Automation der Abläufe zurückzuführen. Im Schnitt werden in Münsingen täglich über 100.000 Wendeschneidplatten-Rohlinge in Serie hergestellt.
Das Sortiment ist breit gefächert. Die kleinste Wendeschneidplatte, die vor allem beim Feinbohren auf Bearbeitungszentren oder Drehmaschinen für Innendurchmesser ab 6 mm verwendet wird, wiegt nur ein Gramm. Das größte Exemplar, die sogenannte Bananenplatte, die bei der Schwerzerspanung im Werkzeug- und Formenbau zum Einsatz kommt, hat ein Gewicht von 80 bis 100 g und eine Kantenlänge von 50 mm.
Den Blick auf die Zukunft gerichtet, erklärt Dr. Müller, dass die Produktionsanlagen weiter ausgebaut werden sollen. Diese Investitionen würden, so Dr. Müller, zu einer deutlichen Verbesserung der Verschleißfestigkeit und Zähigkeit der Wendeschneidplatten führen.
Über die WALTER AG
Die 1919 gegründete, 1990 in eine AG umgewandelte Firmengruppe zählt weltweit zu den führenden Unternehmen der Metallbearbeitung. Sie entwickelt, produziert und vertreibt Werkzeuge mit auswechselbaren Hartmetallschneiden für die Metallzerspanung, speziell Bohren, Fräsen und Drehen, CNC-gesteuerte Schleifmaschinen sowie entsprechende Software für die Werkzeugverwaltung. Ihr Stammsitz befindet sich in Tübingen, wo auch knapp die Hälfte ihrer rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt ist. Ihre Tochtergesellschaften und Vertriebspartner sind in verschiedenen Ländern auf allen Kontinenten präsent.
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