(openPR) So wird der Fahrradausflug im Urlaub zum großen Familienspaß
Sich den Wind um die Nase wehen lassen, die Natur genießen und gemeinsam an der frischen Luft sein – Radtouren gehören bei Familien zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen im Urlaub. Damit den Kids nicht zwischendrin die Puste ausgeht, gibt es einige beachtenswerte Dinge. Bianca Spiegel von Familotel, Expertin für Familienurlaub und selbst Mutter von zwei Kindern, gibt Tipps, wie der Ausflug mit dem Rad für die ganze Familie zum tollen Erlebnis wird.
Wer die eigenen Fahrräder nicht in den Urlaub mitnehmen will, muss trotzdem nicht aufs Radeln verzichten. Viele Familienhotels haben einen Verleih für Erwachsenen- und Kinderfahrräder. Sind die Kids mit Fahrrad und Straßenverkehr vertraut, können sie schon selbst in die Pedale treten. Für die ganz Kleinen sind Anhänger empfehlenswert. Während der Fahrt können die Kinder die Umgebung betrachten, spielen oder auch mal ein Schläfchen machen. Die praktischen Anhänger bieten außerdem Stauraum für Proviant und Spielsachen. „Eine gute Alternative ist auch der Nachläufer, ein einrädriges Kinderfahrrad, das mit einer Stange am Elternfahrrad befestigt werden kann“, so Bianca Spiegel.
Sobald alle startklar sind, heißt die oberste Regel natürlich: Helm auf! Gehen Eltern hier mit gutem Beispiel voran, gibt es auch für den Nachwuchs keinen Grund zu meckern. Reflektoren und helle, leuchtende Kleidung erhöhen die Sichtbarkeit der Radler.
Bei der Wahl der Strecke sollte die ganze Familie entscheiden, wohin es geht. Wartet am Ende eine leckere Pizza, radelt es sich für den Nachwuchs doppelt so leicht. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell anzukommen: „Erst die Abenteuer, die alle zusammen unterwegs erleben, machen den Ausflug zum tollen Gemeinschaftserlebnis“, so die Familienexpertin. Anfänger und kleine Radler sollten anfangs nicht überfordert werden – sonst vergeht schnell die Lust auf eine Tour mit dem Drahtesel. Geübte Kids schaffen 20 – 30 km am Tag.
Für Touren mit dem Nachwuchs sind gut befestigte Fahrradwege und überwiegend flaches Gelände am besten geeignet. Außerdem gilt: Bis zum achten Lebensjahr müssen Kinder in Deutschland auf dem Gehweg fahren. Für Acht- bis Zehnjährige sind sowohl Gehweg als auch Straße erlaubt, ab zehn Jahren nur noch die Straße. Ist bei der Tour nur ein Erwachsener dabei, sollte er hinter den Kindern fahren. Fahren dagegen zwei oder mehr Erwachsene mit, radelt einer am Anfang der Gruppe, der andere bildet das Schlusslicht.
Auch geübte Radler sollten Pausen im Stundentakt einlegen – zum Verschnaufen, zum Spielen und für Snacks. Dabei dürfen Frisbee, Fußball und Co. im Gepäck nicht fehlen, denn sie sorgen auch zwischendurch für viel Spaß. Leckere Brötchen, frisches Obst und eine kleine Nachspeise geben dem Körper schnell die nötige Energie, um ans Ziel zu kommen. „Für die Kleinen ist es kein Problem, ihren Proviant selbst zu transportieren – es gibt ihnen das Gefühl, ihren eigenen Beitrag zum Ausflug zu leisten“, so Bianca Spiegel. Wer sich am Ende lieber entspannt zurücklehnen möchte, steckt am besten Bus- und Zugfahrplan für den Rückweg ein. So kommen alle ganz bequem wieder zurück ins Hotel.
Bianca Spiegel, zweifache Mutter, verantwortet bei Familotel das Qualitätsmanagement und die Familotel Lernwelt.













