(openPR) München, 12.03.2013 – Laut Gallup Engagement-Index 2011 arbeiten lediglich 14 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sehr engagiert und mit einer hohen emotionalen Bindung zu ihrem Arbeitsplatz, 63 Prozent machen Dienst nach Vorschrift und 23 Prozent sind aktiv unengagiert, haben teilweise innerlich gekündigt. Ergebnisse sind ein hohes Frustrations-potential und eine steigende Anzahl von psychischen Erkrankungen bis zum Burnout - eine Thematik, die in der Öffentlichkeit überwiegend von Experten und Politik diskutiert wird. Die Ende 2012 gestartete Coeo – Initiative für gemeinsame Werte im Arbeitsumfeld hingegen will direkt Betroffene vereinen, um deren Perspektiven, Ansichten und Erfahrungen mehr Gewicht zu verleihen.
„Dieser Blickwinkel kommt in der allgemeinen Diskussion viel zu kurz“, erklärt Coeo-Mitbegründer Jan Venzky. „Psychische Belastungen am Arbeitsplatz und deren Folgen sind ein gesellschaftliches Thema geworden. Der Aufklärungsbedarf ist offensichtlich, das Interesse in der Bevölkerung, sich einzubringen, ist groß. Deshalb sollte man auch genau da konkreter nachfragen.“
Darüber hinaus legt Coeo Wert darauf, alle involvierten Parteien – Arbeitnehmer, Industrie, Gesundheitssystem – anzusprechen und deren Wissen zusammenfließen zu lassen. Die Initiative ist Interessensvertretung, Informationsquelle und Schnittstelle zugleich, sie informiert, vernetzt und klärt auf. Ziel ist, auf dieser Basis Lösungsansätze zu entwickeln und eine Plattform für betroffene Menschen zu bieten, die sich engagieren wollen.
Das Kern-Team besteht aus einer Diplom-Soziologin, einer Werbebetriebswirtin und einem Diplom-Kommunikationswirt. Weitere Kompetenzen hat sich die Initiative bereits an Bord geholt. Unter www.coeo-initiative.de bietet Coeo einen Bereich für Mitglieder, der themenbezogene Foren, anonyme Umfragen, Feedback-Instrumente, Kontaktlisten und Informationsräume beinhaltet. Weitere Angebote, on- und offline, werden im Dialog mit den Mitgliedern je nach Bedarf ausgebaut.
Unternehmen bietet sie parallel dazu verschiedene Dienstleistungen an, um Arbeits- und Umgebungsbedingungen zu verbessern und so zum Unternehmenserfolg beizutragen.
„Wesentlich sind für uns ein konstruktives Miteinander. Wichtige Themen haben dann eine Aussicht auf Erfolg, wenn sie von einer breiten Öffentlichkeit unterstützt werden. Wenn es uns gelingt, nur einen Bruchteil der Betroffenen zu aktivieren, können wir eine große Dynamik entwickeln und einen wichtigen Beitrag leisten.“, betont Jan Venzky.









