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„Needleburner“ bewahrt vor Infektionen durch Einwegspritzen

12.03.201310:39 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Needleburner“ bewahrt vor Infektionen durch Einwegspritzen
Der
Der "Needleburner" bewahrt vor Infektionen mit Einwegspritzen.

(openPR) Orange Company stellt portables Desktop-Gerät zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen erstmals auf der IDS in Köln vor


KÖLN/MÜNCHEN – Einzigartiger Schutz vor Arbeitsunfällen mit Spritzen in Klinken, Arzt- und Zahnarztpraxen: Der „Needleburner“ bewahrt Mitarbeiter im Gesundheitsbereich vor Infektionen durch Einwegspritzen. „Die Nadel wird bei über 1.600 Grad Celsius vollständig verbrannt“, erklärt Dr. med. dent. Johann Eichenseer von der Orange Company GmbH (München). Nach zwei Sekunden bleibt von der Spritze nur ein steriles Metallhäufchen über (www.orange-medical.de).


Die Orange Company stellt den „Needleburner“ erstmals für den deutschsprachigen Raum auf der Internationalen Dental Schau (IDS) vom 12. bis 16. März 2013 in Köln vor. Zu der weltweit führenden Leitmesse für die Dentalbranche werden rund 118.000 Fachbesucher aus 58 Ländern erwartet (Halle 10.1/Stand F069).

Gefahr durch infizierte Nadeln
Es passiert bei der ärztlichen Routine: Der Mediziner setzt dem Patienten eine Spritze. Nach der Injektion stellt sich die Frage: Wohin mit der Nadel? Beim Zurückstecken einer Kanüle in die Schutzkappe kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Die Nadel rutscht ab und ritzt die Haut des Behandlers auf. Die häufigsten Arbeitsunfälle im Gesundheitswesen treten in Verbindung mit infizierten Spritzen auf: Rund eine halbe Million Nadelstichverletzungen durch Einwegspritzen stellen deutschlandweit nach Expertenschätzung jährlich für Mitarbeiter in Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen eine ernste Gefährdung dar. Anhaftende Blutreste können zur lebensbedrohenden Gefahr werden.
Etwa 39.000 Nadelstichverletzungen werden pro Jahr allein in Deutschland als Unfall gemeldet. In 7 Prozent der Fälle wird Hepatitis B übertragen, in 0,05 Prozent der Fälle AIDS. Die Zahl der Dunkelziffer ist nach Expertenmeinung hoch. „Häufig werden die Infektionen aus Zeitmangel, wegen der Annahme eines geringen Risikos sowie aus Angst vor beruflichen Konsequenzen nicht gemeldet“, weiß Eichenseer aus der Praxis. Der Needleburner sei die Antwort auf die offene Frage bei der Entsorgung der Einwegspritzen.
Zum europäischen Patent angemeldet
Lange hat Eichenseer nach einer Lösung gesucht und ist mit dem „Needleburner“ fündig geworden. Die ursprünglich italienische Erfindung hat er mit den Erfahrungen aus seiner Praxis für den Markt weiterentwickelt und zum europäischen Patent angemeldet. Technischer Clou des „Needleburners“ ist das Prinzip des „elektrischen Bogens“. Die eingeführte Nadel schließt den Stromkreis zwischen den zwei Polen, deren Entladungskapazität größer ist als die des elektrischen Nadelwiderstandes. Die Nadel wird sofort erhitzt und schmilzt. Der verbleibende Rest ist steril, stumpf und zusammengeschweißt. Bei vollständiger Aufladung ist das Gerät jederzeit gebrauchsfertig und kann zwischen 200 und 800 Nadeln vernichten, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Das kompakte Desktop-Modell, 165 mm x 115 mm x 120 mm groß, mit einem Gewicht von 1,7 kg ist transportabel und vor Ort im Operationssaal mit Akku einsetzbar. Der Verkaufspreis beträgt 399 Euro.

„Der Einsatz des Needleburners verhindert den Kontakt mit der Einwegspritze oder einer Venenverweilkanüle“, so Eichenseer. Nur so lässt sich das Risiko gegen Null minimieren. „Die Nadel wird quasi in Luft aufgelöst und kann keinen Schaden mehr anrichten.“ Der Needleburner sei eine gezielte Investition in die Sicherheit im Gesundheitswesen. Das portable und kostengünstige System schaffe eine sichere Umgebung für Ärzte, Krankenschwestern und Patienten.

Nur mit organisatorischen Maßnahmen wie Schulungen im Umgang mit spitzen und scharfen Instrumenten kann nach Ansicht von Eichenseer nicht die Sicherheit in Klinik und Praxis erreicht werden. „Beim Hantieren mit Schutzhüllen passieren immer wieder Unfälle.“ Gerade das Wiederaufsetzen der Schutzkappe auf die Nadel einer Spritze berge Gefahren. „Es ist immer besser, die Nadel sofort an Ort und Stelle mit dem Needleburner zu vernichten“, so Eichenseer.

Die Art des Infektionsrisikos hänge auch von der Art der Verletzung ab. „Es ist höchste Vorsicht geboten, oft führen Bagatellverletzungen zu schwerwiegenden Infektionen bis hin zur Berufsunfähigkeit. Eine gemeldete Nadelstichverletzung kostet laut einer Studie der Universität Wuppertal durchschnittlich 487 Euro. Dieser Betrag beinhaltet lediglich die notwendigen Laboruntersuchungen und den daraus resultierenden Arbeitsausfall. Eventuelle Behandlungskosten nach einer stattgefundenen Infektion sind in dieser Summe nicht enthalten. „Es ist günstiger, mit einem Needleburner die Gefahr zu bannen“, so Dr. med. dent. Johann Eichenseer. Bisher tragen die Unfallversicherungen einen Großteil der Kosten.

Der Needleburner ist Eichenseer zufolge die Antwort auf die EU-Richtlinie und die gesetzlichen Vorgaben der Berufsgenossenschaften, wonach Arbeitnehmer im Gesundheitswesen besser vor Verletzungen an spitzen und scharfen medizinischen Instrumenten geschützt werden sollen. „Jeder Klinikbetreiber haftet für die Schäden.“ Die Zeit sei reif für das sichere Entsorgen von Einwegspritzen.

Weiteres Bild:
http://www.koenig-online.de/images/pressefach/orange_company/dr_eichenseer_needleburner.jpg

Dr. med. dent. Johann Eichenseer bringt den "Needleburner" auf den Markt. Einwegspritzen werden ohne Gefahr entsorgt.

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