(openPR) In der Diskussion über die Homo-Ehe sind Kinder wieder nur Mittel zum Zweck
Kinder, Blut und Boden
Wozu gibt es Kinder? Die Frage mutet seltsam an, besonders wohl für Eltern. Aber Kinder, so wird in der Diskussion über die Homo-Ehe erneut deutlich, haben hierzulande einen klaren Zweck. Offenbar geht es in Deutschland nicht anders. Während die CDU noch mit sich ringt, ob sie nicht doch ihren Familienbegriff auf homosexuelle Lebenspartnerschaften ausweiten will - sie wird es über kurz oder lang müssen - steht hinter der Debatte, in der angeblich traditionelle Werte auf den "Zeitgeist" treffen, zumindest auf einer Seite ein veritables Blut-und-Boden-Verständnis vom Kinder haben.
Kinder sind fürs Volk
Was CDU-Generalsekretär Volker Kauder meint, wenn er von Familie und Kindern - wie viele vor ihm - als der Keimzelle der Gesellschaft spricht, bleibt in der politischen Debatte unscharf. Deutlich wird es erst, schaut man in die Kommentare aus der intelligenten Ecke des deutschen Konservatismus. Die Ehe, so frohlockt Berthold Kohler dieser Tage in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ), sei nämlich als "erstrebenswertes Institut des privaten wie gesellschaftlichen Glücks" wieder "in aller Munde". Selbst da, wo man Ehe nicht heterosexuell versteht, könnte man hinzufügen, was Kohler natürlich nicht tut. Und wo bleiben die Kinder? Nun, ganz offenbar sind diese Teil dieses etwas obskuren "gesellschaftlichen Glücks“. Kinder sind nämlich fürs Volk.
Aufruf an die Eltern
Oder, dann doch etwas unschärfer ausgedrückt und gegen "die Verrenkungen der CDU" und die "Vorgaben des sogenannten Zeitgeistes" gewandt: "Nicht ein Parteiprogramm, ein Steuersatz oder das Bundesverfassungsgericht - jede Familie entscheidet selbst darüber, ob die aus ihr hervorgehenden Kinder die Werte hochhalten, für die sie steht." Das klingt schon fast revolutionär nach Befreiung der Familien und Kinder vom (ideologischen) Zugriff des Staats, aber dann kommt es: "Und ob sich auch die nächste Generation der Aufgabe stellt, ohne deren Erfüllung kein Volk eine Zukunft hat." Übersetzung: Eltern, sorgt dafür, dass eure Kinder nicht homosexuell werden und ihren Zeugungs- und Gebärpflichten nachkommen, sonst stirbt das deutsche Volk aus.
Kinder als "Zweck an sich"? Da sei das Vaterland vor. Vermutlich ist es - List der Dialektik - gerade diese Haltung, die letzten Endes das befürchtete Aussterben bedingen wird. Es geschähe dann ganz recht.
Andreas Kellner
http://www.zeit-und-wahrheit.de/kinder-sind-fuers-volk-50320/
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