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Starke Frauenquote in Oberbayern

07.03.201312:29 UhrVereine & Verbände
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Bezirksvorsitzender Otto Marchner
Bezirksvorsitzender Otto Marchner

(openPR) Otto Marchner wird als Bezirksvorsitzender bestätigt und hat künftig sieben weibliche Kolleginnen im Vorstand.

Das BLSV Super-Wahljahr 2013 hat mit dem 22. ordentlichen Bezirkstag des Sportbezirks Oberbayern seine Fortsetzung gefunden. Trotz winterlicher Rahmenbedingungen war der große Saal des Veranstaltungsforums Fürstenfeld mit 191 Stimmberechtigten und zahlreichen Ehrengästen gut gefüllt.



Neben dem schon im Vorfeld bekanntgegebenen Mitgliederzuwachs im Sportbezirk sorgte auch die ansprechende „Location“ für gute Stimmung bei den Teilnehmern. Hochmoderne Räumlichkeiten inmitten eines eindrucksvollen Bauwerks rund um das 750 Jahre alte Kloster boten der Veranstaltung eine gleichsam zweckmäßige wie attraktive Kulisse.

Nach der Eröffnung durch den Bezirksvorsitzenden Otto Marchner richteten die beiden Vertreter der großen Konfessionen, Dr. Markus Ambrosy und Albert Bauernfeind, besinnliche Worte unter dem Aspekt „Verknüpfung von Sport und Glaube“ an die Anwesenden. Sabine Wittmann, stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Miesbach, führte gekonnt durch das weitere Programm.

In einer sportpolitischen Talkrunde, die mit dem oberbayerischen Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer, der Landtagsabgeordneten Kathrin Sonnenholzner, Fürstenfeldbrucks Oberbürgermeister Sepp Kellerer sowie BLSV-Präsident Günther Lommer hochkarätig besetzt war, wurden aktuelle Themen diskutiert.

Auf dem Podium herrschte Einigkeit darin, dass es Aufgabe von Verantwortlichen in Politik und Sport sei, die Basis zu stützen. Doch die Umsetzung funktioniere nicht immer optimal, so Wittmann, die Vereine hätten manchmal das Gefühl, zu kurz zu kommen. Kathrin Sonnenholzner wünsche sich, dass sich neben Sportgrößen wie Anni Friesinger und Magdalena Neuner noch weitere kompetente Sportvertreter an der öffentlichen Debatte beteiligen würden. Josef Mederer kritisierte schubladenhaftes Denken im Umgang mit Sozialkosten: „Es lohnt sich, wenn wir Menschen helfen können!“

In der Schlussrunde forderte Kathrin Sonnenholzner mehr Planungssicherheit für den Sport jenseits der Wahlzyklen und Sepp Kellerer richtete den Appell an die Sportvereine, Mittel richtig zu verteilen und den Breitensport nicht zu vernachlässigen.

Zwischen Polit-Talk und Grundsatzrede des BLSV-Präsidenten zog das Tanzpaar Marina Güttler/Sebastian Allner (TSC Alemana Puchheim) die Anwesenden zu lateinamerikanischen Rhythmen in ihren Bann.

In seiner Rede sprach Günther Lommer den Verantwortlichen und den haupt- wie ehrenamtlichen Mitarbeitern des Bezirkes seinen Dank für das hohe Maß an Einsatz- und Kompromissbereitschaft in den letzten Jahren aus. Der Sportbezirk habe mit seinem starken Mitgliederzuwachs dazu beigetragen, dass der BLSV seinem Ziel, die Nummer 1 im Sport zu sein, ein gutes Stückchen näher gerückt ist. Finanziell habe sich der Verband insgesamt auf gesunde Beine gestellt. Der Frauenanteil in den Vereinen (derzeit 36 Prozent) könne allerdings höher sein. Man sei besser aufgestellt im Verband, in Sachen Finanzen habe der BLSV für Sponsoren aus der Wirtschaft an Attraktivität gewonnen. Einer insgesamt überaus positiven Bilanz fügte Lommer die Forderung hinzu, Ehrenamt müsse auch in den Vereinen zur Chefsache gemacht werden. Das Gerücht, das Ehrenamt befinde sich wegen zunehmender Zeitknappheit in einer Krise, könne er aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.

Otto Marchner zog ebenfalls eine überwiegend positive Bilanz über die vergangenen fünf Jahre. Er stellte aber auch heraus, dass die Generation 60plus mit einem Anteil von nur 20 Prozent deutlich unterrepräsentiert sei. Vereinssport für ältere Menschen müsse in Zukunft noch attraktiver gestaltet werden. Neben der Neuausrichtung der Vereine auf die Ganztagsbetreuung nannte er die Öffentlichkeitsarbeit als weiteren Schwerpunkt. Diese möchte Marchner auf Bezirksebene in Zukunft genauso effektiv gestaltet wissen wie auf Verbandsebene. Positiv erwähnte er herausragende Veranstaltungen des Sportbezirks, wie etwa den Ehrenamtspreis und die Sportlerehrung.

In der Aussprache zu den Berichten wurden unter anderem folgende Punkte angesprochen: Der Rückgang im Bereich Schulsportabzeichen lässt sich zum einen mit dem Rückgang von Schülern und Lehrkräften und zum anderen mit dem Wechsel zum Online-Meldeverfahren erklären, so Marchner. Ein Ansprechpartner könnte helfen, die jeweiligen Belange zu koordinieren und die Zusammenarbeit von Schulsport und Vereinen zu verbessern.

Der Sportbezirksvorsitzende nahm auch einige Ehrungen vor. Mit der BLSV-Verdienstplakette in Silber zeichnete Marchner den Bezirkstagspräsidenten Josef Mederer aus. Werner Roß, Vertreter des Sportbezirks im BLSV-Aufsichtsrat, freute sich über die Ehrennadel in Gold. Mit der Ehrennadel in Gold mit silbernem Lorbeerblatt wurde der langjährige stellvertretende Bezirksvorsitzende Hans Otto Dressel ausgezeichnet und gleichzeitig aus diesem Amt verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet wurde Udo Bauer, der jahrzehntelang als Sportabzeichen-Referent im Sportbezirk fungierte. Beiden dankte Otto Marchner ausdrücklich für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement.

Bei den Neuwahlen wurden die zu besetzenden Ämter durchweg einstimmig nach kurzer persönlicher Vorstellung der Kandidaten besetzt. Otto Marchner bleibt für weitere fünf Jahre an der Spitze des Sportbezirks. An seiner Seite hat er in der kommenden Legislaturperiode mit Kloty Schmöller und Verena Dietl zwei Frauen als Stellvertreterinnen an seiner Seite. Der bisherige Amtsinhaber Walter Moser stand aus beruflichen Gründen überraschend nicht mehr zur Wahl, ebenso wie Hans Otto Dressel, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antrat. Die starke Frauenquote im Sportbezirk wurde auch bei der Besetzung der Referate fortgesetzt. Bis auf den Bereich Sportabzeichen ist alles fest in weiblicher Hand!

Zwei Anträge aus den Sportkreisen zur Weiterleitung an den Verbandstag im Juni wurden im Fall Garmisch-Partenkirchen einstimmig und im Fall München-Stadt mehrheitlich angenommen. Der Sportkreis Garmisch-Partenkirchen hat auf Initiative des TSV Murnau einen Antrag auf die Einführung einer Sicherheitsberatung in das Servicepaket des BLSV gestellt. Der Antrag aus München richtet sich an die Außendarstellung der Bayerischen Sportjugend (BSJ), aus der nicht erkennbar sei, dass sie Bestandteil des BLSV ist. Der Kreis München-Stadt fordert daher eine Anpassung des Erscheinungsbildes der BSJ dahingehend, dass die Zugehörigkeit zum BLSV erkennbar ist. Dies soll bis 2018 umgesetzt werden.

Beim Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ plädierte Steffen Enzmann (Sportkreisvorsitzender Fürstenfeldbruck) für eine digitale Version des BLSV-Verbandsmagazins. Und Hans-Ulrich Hesse (Sportkreisvorsitzender München-Stadt) sprach sich für mehr Engagement in der öffentlichen Diskussion um eine mögliche Olympia-Bewerbung für das Jahr 2022 aus. Otto Marchner sagte in seinen Schlussworten die Unterstützung für dieses Anliegen zu und schloss den Bezirkstag mit den besten Wünschen für eine konstruktive und zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit den 22 Sportkreisen und allen Sportvereinen in Oberbayern in den kommenden fünf Jahren nach dem Motto des Verbandstages „Nur gemeinsam geht‘s!“ SR/KS

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