(openPR) Das Angebot an Brokern ist sehr umfangreich und nur für Trader mit umfassenden Kenntnissen leicht überschaubar. Es gibt u.a. unterschiedliche Gruppen von Brokern, die man kennen sollte. Als Retail-Broker werden die Anbieter bezeichnet, die man als Standard-Broker im Forex-Handel kennt. Diese Broker verwenden die Kurse der Großbanken und addieren ihren Spread dazu. Als weitere Gruppe gibt es die sogenannten ECN Broker, wobei das ECN für "Electronic Communication Network" steht. ECN Broker bilden einen eigenen Devisenmarkt ab, der für den Handel den Kunden als Oberfläche zur Verfügung steht. ECN Broker sind durch diese Verfahrensweise selbst eine Art Börse, denn die Kurse entwickeln sich durch die Aktivitäten der Kunden des Brokers. http://www.devisenhandel-forex.de/ecn-broker-retail-broker.htm
Wo bekommt der Trader die besten Konditionen?
Die Konditionen sind bei den Brokern sehr unterschiedlich. Jeder Trader sollte daher seine Handelsgewohnheiten mit den Konditionen der verschiedenen Broker abgleichen. Auch das Mindest-Startkapital ist bei ECN-Brokern und Retail-Brokern, die auch als "Market Maker" bezeichnet werden, sehr unterschiedlich. Vielfach wird von den ECN Brokern neben einem kleinen Spread auch eine Gebühr je Trade berechnet, die unabhängig von der Größenordnung der Order ist. Das macht ECN-Forex-Broker eher interessant für Trader, die mit größeren Summen handeln.
Für welchen Broker sollte man sich entscheiden?
Die Wahl des Brokers ist grundsätzlich von den Handelsgewohnheiten und vom Handelsvolumen des Traders abhängig. Bei den Retail-Brokern, den Market-Makern, wird in der Regel ein fester Spread für jedes Währungspaar festgelegt. Bei dieser Art Broker ist normalerweise ein Dealing Desk zwischen dem Trader und dem Markt geschaltet, was die Orderausführung verlangsamt. Die ECN Broker verfahren nicht so, denn sie leiten die Order direkt an den Markt weiter. Der Spread ist bei ECN-Brokern flexibel und aus diesem Grund für den Trader günstiger. Zu berücksichtigen ist üblicherweise allerdings eine feste Ordergebühr zusätzlich. Der direkte, damit schnellere Zugang zum Markt ermöglicht bei ECN-Brokern außerdem eine bessere Einsicht in die Markttiefe, was die Einschätzung von Angebot und Nachfrage deutlich erhöht.









