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EDNA-Initiative auf der E-world: Von den Nachbarn lernen?

29.11.200514:01 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Die Marktprozesse und der elektronische Datenaustausch im Energiemarkt überschreiten zunehmend nationale Grenzen. Dass etwa ein deutsches Stadtwerk Teilmengen beim Strom im benachbarten Ausland beschafft, ist längst keine Ausnahmeerscheinung mehr. Um dies tun zu können, muss es jedoch den elektronischen Datenaustausch beherrschen. Denn hier sind die Entwicklungen in anderen europäischen Ländern sehr viel weiter vorangeschritten, nicht nur in Skandinavien – allen voran das diesjährige E-world-Partnerland Norwegen – sondern auch in den Niederlanden oder in Österreich. Die Fachkonferenz „EDNA - Interoperabilität im europäischen Energiemarkt“ stellt deswegen am 15. Februar 2006 in Essen auf der E-world ganz konkret die Frage, ob und was wir von unseren europäischen Nachbarn lernen können. Anhand von Praxisbeispielen vermittelt die EDNA-Initiative e.V. den Stand der Umsetzung der elektronischen Marktkommunikation in Europa. Dabei bleibt aber auch die deutsche Sicht keineswegs außen vor: Denn gemeinsam mit deutschen Marktteilnehmern und Institutionen wie der Bundesnetzagentur wird auf der EDNA-Konferenz die Frage diskutiert, ob wir tatsächlich von unseren Nachbarn lernen können, und vor allem, was! Ein geführter Messerundgang, der am norwegischen Partnerstand mit einem kleinen Imbiss endet, rundet das Konferenzprogramm ab. Aber auch sonst sorgt die EDNA-Initiative für Übersicht. Wie gewohnt enthält der EDNA-Messeguide auch in diesem Jahr wieder einen konzentrierten Überblick in Sachen IT-Lösungen, Beratungsangeboten und Energiedienstleistungen – nicht nur zum Energiedatenmanagement, sondern zu allen relevanten Themen rund um die effiziente Abwicklung elektronischer Kommunikationsprozesse im Energiemarkt (online abrufbar ab Januar 2006 unter www.edna-initiative.de und unter www.zfk.de).



Im Zentrum der EDNA-Konferenz stehen die Fragen grenzüberschreitender Durchgängigkeit der Kommunikation und deren Wirtschaftlichkeit. Denn die Umsetzung der elektronischen Kommunikation im Energiemarkt dient ja nicht in erster Linie dazu, gesetzliche Vorgaben wie etwa die des EnWG zu erfüllen, sondern dazu, Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und so Einsparungspotenziale zu erschließen. Damit ist die elektronische Marktkommunikation ist künftig ein wesentliches Werkzeug dafür, die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen zu verbessern und damit auch die eigene Position im Energiemarkt zu stärken. Denn dies – auch das zeigt uns der Blick in unsere Nachbarländer – ist eines der wesentlichen Ergebnisse bei einer erfolgreichen Implementierung automatisierter Kommunikationsprozesse zwischen den Marktpartnern.

Weitere Informationen und Anmeldung: Michael Hoenscheid, ConEnergy AG
Telefon: +49 (0)201.1022.313, E-Mail: E-Mail oder im Internet unter http://www.e-world-2006.com

Programm
1. Qualitätssicherung beim Datenaustausch im regulierten Energiemarkt: Vorbild Niederlande?
Eröffnungsstatements von Klemens Gutmann, Geschäftsführer regiocom GmbH, und Lucy Sarkisian, TenneT bv, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Karsten Bourwieg, Bundesnetzagentur, Referat Juristische Grundsatzfragen und Entflechtung, und Arndt Börkey, statt-werk GmbH
Moderation: Dr. Franz Hein, Geschäftsführer der EDNA Initiative e.V.

2. Datenaustausch im liberalisierten Gasmarkt: Wie machen’s die Nachbarn?
Eröffnungsstatements von Dr. Markus Seiser, CEO IRM AG, und Carsten Hölsken, Leiter der Abteilung Transportmanagement und Systeme, Viavera GmbH, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Peter Müller, Vorstandsvorsitzender GGEW, und Piet Deuze, Gasunie, Vertreter der EDIGAS message codification and maintenance
Moderation: Alp Kösesoy, Senior Manager, Steria Mummert Consulting AG

3. Datenkommunikation bei grenzüberschreitendem Stromhandel/-lieferung
Eröffnungsstatements von Joachim Vanzetta, RWE Transportnetz Strom GmbH, und Harald Feger, Nordostschweizerische Kraftwerke AG (NOK), Handel und Vertrieb, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Dr. Peter Bauhofer, A&B Ausgleichsenergie und Bilanzgruppen-Management AG, und Jan Peter Grigat, Stadtwerke Flensburg
Moderation: Stefan Wietzke, ConEnergy AG

4. Können E-Mails sicher sein: Skandinavische Verhältnisse für Deutschland?
Eröffnungsstatements von Joé Schmitz, Client Computing Energy, und Prof. Dr. rer. nat. Carol Richter, Institut für Datenschutz an der Hochschule Nürtingen/Geislingen, mit anschließender Podiumsdiskussion mit Claus Sprave, LichtBlick GmbH, und Dr. Andreas Knäbchen, Head of Security Practice, Accenture GmbH
Moderation: Matthias Wippler, VA Tech SAT GmbH & Co

Anschließend geführter Rundgang durch die Messe mit Praxisbeispielen und anschließendem Imbiss auf dem Gemeinschaftsstand Norwegens

Folgende 54 Unternehmen sind derzeit Mitglied der EDNA-Initiative:
ABB AG, AKTIF Technology GmbH, applied technologies GmbH, Atos Origin GmbH, badenova AG&Co KG, Client Computing Energy AS, ConEnergy AG, contexo Gesellschaft für Systemintegration mbH, CONVOTIS AG, Cronos Unternehmensberatung GmbH, CSC Ploenzke AG, DB Energie GmbH, Delta Energy Solution AG, EnDaNet GmbH, EnergiePartner Süd GmbH, EnergyICT GmbH, ENSECO GmbH, ETRANS AG, Fichtner Consulting & IT AG, Siemens/FrankenData GmbH & Co. KG, GEN Deutschland GmbH, Görlitz AG, HAKOM EDV Dienstleistungsges. m.b.H, IBM Business Consulting Services, IDS GmbH, Ing.-Büro für Energiewirtschaft GmbH, INTENSE AG, iRM integriertes Ressourcen Management AG, items GmbH, ITF-EDV Fröschl GmbH, KEMA Consulting, Kisters AG, Klafka & Hinz Energie-Informations-Systeme GmbH, MEDATEC, meter2cash AG, Neutrasoft GmbH & Co. KG, ORACLE Deutschland GmbH, perdata GmbH, phi Consulting GmbH, PSI AG, RDS Robotron Datenbank-Software GmbH, regiocom GmbH, SAE IT-systems GmbH & Co. KG, Schleupen AG, SDK - software development kopf GmbH, Seeburger AG, SIV AG, SOPTIM AG, Steria Mummert Consulting AG, syseca AG, T-Systems International GmbH, VA TECH SAT GmbH, viavera GmbH, VWEW Energieverlag GmbH

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