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Oscars: Life of Pi räumt ab

27.02.201318:25 UhrKunst & Kultur

(openPR) Bei der 85. Verleihung der Academy Awards, vulgo Oscar-Verleihung, in Los Angeles in der Nacht zum 25. Februar 2013 hat Ang Lees Verfilmung der gleichnamigen Romanvorlage Life of Pi von Yann Martel aus dem Jahr 2001, für die der Kanadier den renommierten Booker Prize erhielt, vier der begehrten Trophäen erhalten, u.a. den für die beste Regie. Nominiert war der Film für 11 Oscars.

In seiner Dankesrede wies der taiwanstämmige Regisseur Ang Lee besonders darauf hin, wie ihn sein Heimatland unterstützt habe, in dem 90 Prozent des Streifens gedreht worden waren und bezeichnete es als ein “Wunder“, dass er Life of Pi verfilmen konnte. Vier Jahre hatte er im Vorfeld an dem schwierigen Projekt hingearbeitet bevor er den Film schließlich auf die Leinwand bringen konnte. Die Krönung für die langwierigen Dreharbeiten war nun der Oscar für die beste Regie. Später erklärte Lee hinter den Kulissen: “Dies war ein wunderschöner Augenblick für mich.“

Die Auszeichnung ist bereits die zweite dieser Art. Bei den Academy Awards im Jahr 2006 hatte er die begehrte Trophäe bereits für Brokeback Mountain erhalten, eine Geschichte um die Liebe zweier homosexueller Cowboys. Bei der diesjährigen Verleihung konnte Lee unter anderem Steven Spielberg ausstechen, der als Favorit mit Lincoln ins Rennen gegangen war.

Neben der Sparte Regie wurde Life of Pi, eine in 3D erzählte Geschichte eines Schiffbruchs, noch in den Kategorien beste Kameraführung, beste Filmmusik und beste Spezialeffekte mit dem Oscar ausgezeichnet.

“Es gleicht einem Wunder, dass ich diesen Film machen konnte,“ sagte Lee. “Vier lange Jahre wurde ich von Zweifeln geplagt. Es ist ein philosophisches Buch und ein teurer Film, und das ist eine Kombination, die einem Angst macht.“

Der Film über einen Jugendlichen, der zusammen mit einem bengalischen Tiger in einem Rettungsboot auf dem offenen Pazifischen Ozean treibt, wurde zu einem Überraschungserfolg. Regisseur Lee erklärte, die 3D-Technik sei “eine sehr neue Sprache in der Filmkunst“, mit der er gerne weiter arbeiten würde.

“Die schlechte Nachricht dabei ist, dass die Technik sehr teuer und kompliziert ist,“ sagte Lee. “Sobald sie kostengünstiger und einfacher geworden ist, werden mehr Filmemacher sich darauf stürzen. Ich sehe für die Technik eine ziemlich strahlende Zukunft. Bei mir wird die Technik wieder zum Einsatz kommen, wenn ich es mir leisten kann.“

Er dankte ausdrücklich seinem Heimatland Taiwan, wo fast der gesamte Film gedreht worden war. “Die staatliche Filmförderung hat uns dort viel technische Hilfe wie auch finanzielle Unterstützung zukommen lassen,“ sagte Lee. “Ich bin froh darüber, dass Taiwan soviel zu diesem Film beigetragen hat.“

In seiner Rede erinnerte Lee an die Zeit als er selbst nur gebrochenes Englisch sprechen konnte und im Jahr 1995 Sense and Sensibility drehte. Dieser Film war seine erste Mainstream-Produktion in Hollywood gewesen. “Kulturelle Barrieren kann man überwinden doch man muss dabei umsichtig vorgehen,“ erklärte er.

“Die heutige Nacht ist eine großartige für mich und all jene, denen der Film gefallen hat, ganz besonders in Asien,“ sagte Lee und fügte hinzu: “Ich wünsche den Menschen ein gutes Neues Jahr der Schlange, und dass jeder glücklich werden möge.“

Lee ist der mittlerweile 19. Filmregisseur, der bereits zwei Regie-Oscars sein eigen nennen darf. Außerdem war er auch im Jahr 2000 für Tiger and Dragon in der Sparte Regie nominiert.

Taiwans Präsident Ma Ying-jeou gratulierte Ang Lee umgehend zu seinem Erfolg. Die Sprecherin des Präsidentenbüros Li Jia-fei erklärte, der Präsident sei begeistert gewesen, als er die Nachricht von Lees Auszeichnung erhielt. Besonders habe sich der Präsident darüber gefreut, dass Lee in seiner Dankesrede explizit erwähnte, ohne die Unterstützung Taiwans wäre der Film gar nicht machbar gewesen. Der Präsident dankte dem Regisseur ausdrücklich: “Ich möchte Ang Lee und all jenen danken, die in der Filmbranche arbeiten und sich dort für Taiwan einsetzen.“

Präsident Ma hatte der Filmcrew am Drehort in Taichung Stadt bereits im April 2011 einen Besuch abgestattet. Damals hatte ihn die Entschlossenheit Ang Lees, Taiwan der Welt näher zu bringen, tief berührt, erinnert sich seine Sprecherin. Ang Lee hatte die gesamte 150 Kopf starke Filmcrew aus 24 Ländern nach Taiwan gebracht, wo sie monatelang blieben und kostenlos in Hotels untergebracht waren. Dadurch erhielten einheimische Filmemacher die Gelegenheit, ihren Kollegen aus Hollywood bei der Arbeit zuzusehen und von ihnen zu lernen. Bereits vor der Oscar-Verleihung hatte sich das komplette Filmteam von Taiwan begeistert gezeigt und die Dreharbeiten auf der Insel als maßgeblich für das Werk sowie den Aufenthalt dort als ein echtes Vergnügen bezeichnet.

Die Kosten der Dreharbeiten zu Life of Pi beliefen sich auf insgesamt 120 Millionen US$, umgerechnet knapp 92 Millionen Euro. Am 24. Februar, also noch vor der Oscar-Verleihung, lag das Einspielergebnis des Films bereits bei weltweit 584,5 Millionen US$, respektive 443 Millionen Euro. Damit hat Life of Pi seine Kosten in fünffacher Höhe bereits vor den Oscars wieder eingespielt. Allein in Deutschland haben bis Mitte Februar knapp zwei Millionen Menschen den Film in den Kinos gesehen. Die vier Trophäen bei den Oscars werden mit großer Wahrscheinlichkeit den Besucherstrom noch über längere Zeit befeuern.

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