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Mühlennebenprodukte: biotechnologische Veredelung eines wertvollen Rohstoffs

26.02.201317:53 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Mühlennebenprodukte: biotechnologische Veredelung eines wertvollen Rohstoffs
Mühlen und Vermahlung nach Bundesländern im WJ 2010/11; aus: Struktur der Mühlenwirtschaft 2011, BLE
Mühlen und Vermahlung nach Bundesländern im WJ 2010/11; aus: Struktur der Mühlenwirtschaft 2011, BLE

(openPR) Ein weiteres Projekt von IBB-Netzwerkmitgliedern gestartet

Das Bayerische Landwirtschaftsministerium (BayStMELF) fördert das zukunftsweisende Vorhaben „Gewinnung von Biobutanol als Energieträger und Plattformchemikalie aus Mühlennebenprodukten“. Unter der Gesamtkoordination der IBB Netzwerk GmbH haben sich die drei IBB-Netzwerkmitglieder der Lehrstuhl für Mikrobiologie der Technischen Universität München, die Abteilung inocre der Fritzmeier Umwelttechnik GmbH und der Bayerische Müllerbund e. V. zusammengeschlossen. Ideengeber für das Butanol-Projekt war der Mühlenbetrieb Kastlmühle aus Oberhausen-Sinning, seinerseits Mitglied beim Bayerischen Müllerbund. Ziel des Projekts ist die Umwandlung von Nebenprodukten der Müllerei in chemische Wertstoffe. Rest- und Abfallstoffe, welche beim Mahlvorgang anfallen, werden als Substrat verwendet, um biotechnologisch Biobutanol und weitere Grundchemikalien herzustellen.

Kleie zu Kraftstoff
In Bayern vermahlen rund 160 Mühlen jährlich circa 1,3 Millionen Tonnen Getreide. Dabei fällt ein Überschuss an Mühlennebenprodukten wie Kleie oder Nachmehl an, die circa 20 Prozent der vermahlenen Getreidemenge ausmachen. Die Projektpartner untersuchen die Möglichkeit, diese Nebenprodukte biotechnologisch zu verwerten. Mit Hilfe bestimmter Bakterienstämme können die in den Reststoffen enthaltene Cellulose, Reststärke sowie andere Biopolymere zu einfacheren Monomeren abgebaut, und diese dann zu Biobutanol vergoren werden. Biobutanol wiederrum ist der Ausgangsstoff für die Synthese chemischer Wertstoffe. Nebenprodukte der Gärung wie Aceton, Ethanol und Wasserstoff können ebenfalls wirtschaftlich verwertet werden. Innerhalb des Projektes untersuchen die Partner zusätzlich die technische und logistische Machbarkeit sowie die Wirtschaftlichkeit des Prozesses.

Da die Projektpartner ausschließlich Nebenprodukte der Mühlenwirtschaft nutzen, kommt keine Konkurrenz zur Produktion von Lebensmitteln als auch kein weiterer Flächen- und Wasserverbrauch zum Tragen. Mit den Projektarbeiten wird jetzt begonnen, erste aussagekräftige Ergebnisse werden bereits im dritten Quartal 2013 erwartet. (2.083 Zeichen)

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