(openPR) SPORTSFREUNDE
Ein Film über Brandstifter, Kriegsgewinnler und gute Menschen
im Industrie- und Filmmuseum Wolfen
am Montag, 04. März 2013, 19 Uhr
Eintritt: 6,50 Euro (Abendkasse)
Zum Film:
Es war ein Schock für Kenia, als sich 2007 und 2008 Chaos und Gewalt wie ein Flächenbrand im Land ausbreiteten. Mit fatalen Folgen – bis heute. Auslöser waren die Präsidentschaftswahlen und der Verdacht, diese seien manipuliert worden. Lange schwelende Konflikte zwischen den Ethnien brachen nun blutig aus.
Auf die Folgen jener bürgerkriegsähnlichen Unruhen macht nun ein Leipziger Filmteam in seinem Dokumentarfilm SPORTSFREUNDE aufmerksam. Ab 14. Februar gehen der Regisseur Knud Vetten, sein Filmteam und die Hauptprotagonisten auf Kinotour. Ein brisantes Thema mit aktuellem Bezug, denn am 4. März wird in Kenia erneut gewählt.
Begonnen hatte alles mit dem Sport. Zwei Kenianer sollten die Marathonlaufe in Mitteldeutschland aufwerten. Der Sportjournalist und Kenner der kenianischen Lauferszene, Robert Hartmann, schlug die Talente Paul Muigai Thuo und Isaak Kiplagat Sang vor. Seither starten die beiden Kenianer kurioserweise im Trikot des Bitterfelder Sportvereins 2000. Wenn sie bei Rennen in der Region antreten, gewinnen sie auch. Zunächst war Isaak erster, später dann Paul.
Die beiden kenianischen Marathonläufer wollen in Deutschland ihr Glück machen. In der ostdeutschen Provinz lernen sie den katholischen Pfarrer, Matthias Weise, und den Ex-Boxer aus der DDR, Peter Junge, kennen. Peter Junge betreut die beiden als ehrenamtlicher Manager. Das heisst, alles was die beiden bei ihren Läufen verdienen, dürfen sie auch behalten. Die vier Männer sind die Sportsfreunde. Und ein bißchen Afrika kommt nach Bitterfeld.
Doch wer sind die schwarzen Freunde ?
Peter Junge und Matthias Weise wollen es wissen. Die beiden Bitterfelder reisen nach Afrika und geraten mitten hinein - in den Krieg der Ethnien. Es beginnt ein Abenteuer zwischen Hass, Resignation und Hoffnung. "Sportsfreunde" erzählt von Brandstiftern, Kriegsgewinnern und von guten Menschen.












