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IDS rundet den Palettenkreislauf ab: Neues Clearingsystem und optimierte Transporte

26.02.201317:33 UhrLogistik & Transport
Bild: IDS rundet den Palettenkreislauf ab: Neues Clearingsystem und optimierte Transporte
Zuverlässig: Das neue Palettenclearing von Deutschlands größter Stückgutkooperation IDS.
Zuverlässig: Das neue Palettenclearing von Deutschlands größter Stückgutkooperation IDS.

(openPR) Kleinostheim, 26. Februar 2013. IDS Logistik hat ein neuartiges Clearing- und Transportoptimierungssystem für Europaletten und Gitterboxen eingeführt. Schon im ersten Jahr hat sich das System bewährt: Die Rückführung leerer Paletten zum Versender verursacht jetzt 30 Prozent weniger CO2-Emissionen.



Paletten sind im Sammelguttransport unverzichtbar. Auf den Aufwand durch den Palettentausch würden alle Beteiligten jedoch gern verzichten. Der Zug-um-Zug-Tausch ist sehr verbreitet, aber nicht durchgängig etabliert. Er bedeutet in der Praxis, dass Spediteure und Frachtführer alle Paletten über Konten verwalten. „Diese Kontoführung haben wir innerhalb unseres Systems bereits 2011 stark vereinfacht. Sie verursachte entlang der Transportkette unnötige Kosten“, sagt Dr. Michael Bargl, Geschäftsführer der IDS Logistik GmbH.

Ein automatisiertes System

Die Partnerunternehmen von IDS arbeiten nach eindeutigen Spielregeln: Wer Paletten im System in Umlauf gibt, ist verpflichtet, diese auch wieder abzuholen bzw. abholen zu lassen. Für die automatische Abwicklung nutzt IDS jetzt ein für Stückgutkooperationen neuartiges Clearing- und Transportoptimierungssystem. Es entstand als Eigenentwicklung.

„Das von Hand gepflegte System, bei dem zwischen den Partnern Gutschriften und Belastungen individuell durch Faxe, Formulare oder E-Mails abgewickelt wurden, ist komplett abgeschafft“, sagt Angelika Hinsch, Leiterin des IDS Qualitätsmanagements. „Das neue Palettenclearing ist absolut zuverlässig. Alle Beteiligten haben es inzwischen als positive Veränderung in der Palettenabwicklung bestätigt.“

Komplexität erheblich reduziert

Wird eine Stückgutsendung in einem der 43 IDS-Depots verladen, dann wird die Paletten- und Gitterboxenanzahl dieser Sendung automatisch anhand der borderierten Daten und durch das Scannen im zentralen IT-System gebucht. Das bedeutet, die elektronischen Packmittelkonten von Ein- und Ausgangsdepot werden ent- bzw. belastet. Dies erfolgt vollautomatisch – für insgesamt rund 500.000 Europaletten und 20.000 Gitterboxen im Monat.

Da im Systemverkehr auf jeder Relation auch in der Gegenrichtung Paletten und Gitterboxen bewegt werden, müsste zum Monatsende nur der Saldo zurücktransportiert werden, um für beide Depots die Konten auszugleichen. Das IDS-Clearing geht jedoch noch einen Schritt weiter: Es ermittelt am Monatsende einen einzigen Saldo für jedes der 43 Depots gegenüber dem Gesamtsystem. Jeder Partner erhält die von ihm in das System eingebrachte Menge, unter Berücksichtigung seiner eigenen Packmitteleingänge, zurück.

So muss ein Depot nicht Salden mit den 42 übrigen Depots führen, sondern nur einen einzigen Saldo gegenüber dem IDS-Netzwerk. Das System nutzt den Umstand, dass ein bestimmtes Depot zum Beispiel gegenüber einem Depot Palettenschulden hat, aber gleichzeitig Guthaben gegenüber einem anderen. Diese Guthaben und Schulden können für jedes Depot erneut saldiert werden. Die tatsächliche Stückzahl lässt sich so erheblich reduzieren.

Nur 50.000 von 500.000 sind extra unterwegs

Durch die zentrale Saldierung der 43 x 42 Depotbeziehungen konnten die zum Ausgleich nötigen Palettentransporte zwischen den Depots auf ein Minimum von nur noch rund zehn Prozent aller Paletten verringert werden. Am Ende eines Monats muss im Normalfall die eine Hälfte der IDS-Depots ein Plus von durchschnittlich 50.000 Paletten zurückführen. Das entspricht rund 100 Komplettladungen. Die andere Hälfte der Depots benötigt diese Paletten, um sie ihren Versandkunden wieder zur Verfügung zu stellen.

Welche Depots im Gesamtsystem Paletten abholen müssen, entscheidet ein cleveres Optimierungswerkzeug innerhalb des Programmes. Es schreibt verbindlich unter Einsatz moderner Operations Research Methoden vor, welches Depot von welchem Depot abholen muss. Das Verfahren konnte die Leerpalettentouren minimieren und so den CO2-Ausstoß bei den Ausgleichsfahrten um ein Drittel verringern.

„Weitere CO2-Optimierungen sind noch möglich“, sagt Dr. Michael Bargl. Eine Voraussetzung wäre, dass die Kunden möglichst viele ihrer Empfänger überzeugen, sich am Zug-um-Zug-Tausch zu beteiligen. „Doch hier sind uns als Logistikdienstleister aufgrund der fehlenden Vertragsbeziehung zum Empfänger die Hände gebunden. So verbleibt beim Spediteur – trotz aller Optimierungsbemühungen im Netz – ein erheblicher Tauschaufwand.“

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