(openPR) Frankfurt am Main/Kleinostheim, 24. Februar 2010. Sendungsvolumen und Umsatz von Deutschlands größter Stückgutkooperation, IDS Logistik, blieben 2009 unter dem Vorjahresniveau. Stabilisierend wirkte sich das Mengenwachstum im Export aus.
Der Transportsektor ist Indikator der Gesamtwirtschaft, die Wirtschaftskrise zeigt auch auf dem Stückgutmarkt ihre Wirkung: IDS Logistik hat 2009 einen Umsatz von 1,49 Milliarden Euro erzielt und blieb so unter dem Vorjahresergebnis (1,71 Milliarden). Die Stückgutkooperation transportierte im gesamten Jahr 9,37 Millionen Sendungen, sieben Prozent weniger als im Rekordjahr 2008. „Unsere Umsatz- und Sendungszahlen spiegeln die Entwicklung des deutschen Transportmarktes wider“, sagt IDS-Geschäftsführer Dr. Michael Bargl. Konjunkturbedingt ging das von IDS im Inland beförderte Volumen von 8,27 Millionen Sendungen auf 7,45 Millionen zurück.
Den Mengenrückgang im gesamten deutschen Stückgutmarkt schätzen Branchenexperten zwischen 10 und 15 Prozent – da die Hauptkunden von Stückguttransporten Umsatzrückgänge von über 20 Prozent zu verkraften hatten. So brach beispielsweise der Umsatz im deutschen Maschinenbau um knapp ein Viertel ein. Die Entwicklung in der Automobil- oder Chemischen Industrie, die beide in hohem Maße Stückguttransporte nutzen, verlief in ähnlichen Größenordnungen.
Internationale Transporte im Aufwind
Äußerst positiv entwickelte sich 2009 das internationale Geschäft: Beim Transport in die europäischen Nachbarländer kann IDS sich über einen Mengengewinn von rund fünf Prozent freuen. Und das, obwohl beispielsweise die deutschen Exporte in die Euroländer um 15 Prozent und in die Staaten Mittel- und Osteuropas sogar um 25 Prozent eingebrochen sind. „Das Exportwachstum zeigt, dass ein Markt für Qualitätsprodukte immer vorhanden ist", sagt Dr. Michael Bargl. „Zahlreiche Kunden haben ihre länderübergreifenden Supply Chains neu organisiert. Dafür bietet unser eingespieltes Netz mit seinen Kooperationspartnern die passenden zuverlässigen Transportlösungen.“ Im vergangenen Jahr hat IDS durch neue Verkehre in die GUS-Staaten und bis nach Afghanistan das Leistungsangebot für Exporte noch einmal erweitert.
Strategie 2010
„Das stabile Partnernetz aus innovativem Mittelstand und finanzstarken Konzernen hat sich in der äußerst schwierigen Marktsituation bewährt“, sagt Dr. Bargl. „Wir blicken jetzt mit vorsichtigem Optimismus in das nächste Jahr. Seit September ist im nationalen Geschäft der Abwärtstrend gestoppt.“ Das Hauptziel ist mittelfristig ein Ausgleich der verlorenen Mengen im nationalen Stückgutgeschäft. „Unrealistische Sprünge erwarten wir beim Sendungsvolumen in diesem Jahr aber nicht“, betont Bargl.
Um das Sendungsvolumen zu steigern, setzt IDS 2010 die Leistungs- und Qualitätsoffensive fort: Dafür werden Produkte und Prozesse optimiert und neue Branchen mit maßgeschneiderten Lösungen erschlossen. „Im B2C-Geschäft, also der Lieferung direkt zum Endverbraucher, sehen wir noch enormes Potenzial“, sagt Dr. Bargl. „Der Internethandel boomt und die Serviceansprüche der Kunden und Empfänger wachsen. Auf diesem relativ jungen Markt können wir mit abgestimmten Stückgutlösungen und Services echten Mehrwert bieten.“











