(openPR) Ein Ausstellungsparcours vom 03. – 30. März 2013
Mit den Künstler_innen Neele Behler, Charalambos Ganotis, Ralf Homann, Luise Marbach, Fabian Stoltz, Britta Wernecke und Florian Wüst
In Kooperation mit 17 Studierenden des Instituts für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Universität Göttingen
„Movements of Migration“ heißt ein künstlerisch-studentisches Ausstellungsprojekt, das vom 3. bis zum 30. März 2013 in den Räumen des Kunstvereins im Künstlerhaus in der Gotmarstraße gezeigt wird. Die Ausstel-lung, welche in Kooperation zwischen der Universität Göttingen, dem Kunstverein und dem Integrationsrat realisiert wird, ist das Ergebnis eines dreisemestrigen Lernforschungsprojekts am Institut für Kulturanthropo-logie/Europäische Ethnologie zur Geschichte und Gegenwart der Migration in Göttingen. In Zusammenarbeit mit sieben Künstler_innen haben die Studierenden ihre Ergebnisse in Form eines Ausstellungsparcours, der sich durch die Innenstadt zieht, aufbereitet. Ziel ist es, das Thema „Migration“ ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und dieses auf lange Sicht in einem digitalen Wissensarchiv aufzuarbeiten.
Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Kunst und städtischen Akteuren macht „Movements of Migra-tion“ in Göttingen zu einem bundesweiten Modellprojekt. „Wir sind das erste Forschungsprojekt, welches die vergessene Geschichte der Migration in Göttingen aufarbeitet. Es ist unser Ziel die Stimmen der Migration in die Öffentlichkeit zu tragen und sichtbar zu machen. Deshalb gibt es zusätzlich zu den Räumen im Künstler-haus noch Stationen in der Stadt, wie beispielsweise einen Ausstellungscontainer am Bahnhof und Hörstati-onen in Geschäften“, so die Projektleiterin Prof. Dr. Sabine Hess vom Institut für Kulturanthropolo-gie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen. Das Begleitprogramm umfasst Filmreihen und Lesun-gen sowie Gesprächsrunden mit Migrant_innen und städtischen Akteur_innen.
Eine nachhaltige Aufarbeitung und Archivierung der Göttinger Migrationsgeschichten garantiert ein interakti-ves Wissensarchiv, das alle recherchierten Materialien und Umsetzungen enthält. „Im Kunstverein gibt es einen Archivraum, der zum Stöbern und Mitmachen einlädt. Die persönlichen Geschichten der Migrant_innen in Form von Ton- und Videoaufnahmen, aber auch private Dokumente können in das Wissensarchiv vor Ort eingespeist werden. Das Innovative hierbei ist, dass das Wissensarchiv auch über die Dauer des Ausstellungsparcours bestehen bleibt und als Kooperationsangebot an die Stadt gedacht ist, die Göttinger Migrationsgeschichte in die allgemeine Stadtgeschichte zu integrieren.“ Die Ausstellungseröffnung ist am 3. März 2013 um 17:00 Uhr, das Programm startet um 18:00 Uhr. Weitere Informationen alsbald unter: www.movements-of-migration.org





