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18.02.201309:07 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
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Gründer 50plus - wir sind die Mutmacher
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(openPR) Karola Haake (61), unabhängige Perückenberaterin (Hannover)

Mutmacherin für viele Menschen

Wer mit Karola Haake spricht, kann viel lernen. Nicht nur über Perücken und deren Pflege, sondern auch, warum man mit 60 keineswegs zu alt ist für eine Existenzgründung. Sie selbst hat 2012 diesen Schritt gewagt: als unabhängige Perückenberaterin für Menschen, die eine Zweitfrisur benötigen und dabei oft mehr brauchen als nur neue Haare. Gründer 50plus begleitet sie auf diesem Weg, der erfreuliche Perspektiven bietet.


Am Anfang war ein Ende: Die Kündigung
Als Karola Haake mit 58 Jahren arbeitslos wurde, schien dies das Ende ihres Berufslebens zu sein. Bis dahin war die gelernte Friseurin über zehn Jahre bei ihrem letzten Arbeitgeber beschäftigt – einem Perückenanbieter mit Verkaufsstellen in einem Kaufhaus-Konzern. Dann geriet der Konzern in eine finanzielle Schieflage, schloss zahlreiche Filialen und Karola Haake wurde gekündigt. Es folgte, was viele Menschen über 50 in dieser Situation erleben: Nur Absagen auf Bewerbungen, nach zweijähriger Arbeitslosigkeit der Absturz in ALG II („Hartz IV“) und schließlich das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Dies wollte Karola Haake nicht akzeptieren. „Ich habe schon viele Tiefschläge erlebt und bin immer wieder aufgestanden“, beschreibt sie ihre Haltung, die ihr geholfen hatte, einen Entschluss zu fassen: Sich mit ihrer langjährigen Berufserfahrung und ihrem Wissen als unabhängige Perückenberaterin selbstständig zu machen.


Ein neuer Weg beginnt: Mit Gründer 50plus in die Gründung

Wie einen „Wink mit dem Zaunpfahl“ empfindet Karola Haake noch heute die Zeitungsannonce, durch die sie auf Gr¸nder 50plus aufmerksam wurde. Bereits im Erstgespräch mit Ralf Sange, Initiator und Geschäftsführer, wurde ihre Geschäftsidee für gut befunden.

Vor allem jedoch der Mensch Karola Haake überzeugte ihn: „Mit ihrer Energie und Leidenschaft für ihr Thema hat mich Frau Haake sofort in ihren Bann gezogen. Sie kann auch Menschen, die noch nie etwas mit Perücken zu tun hatten, dafür begeistern und ihnen vermitteln, wie wichtig eine optimale Beratung und einfühlsame Begleitung sind.“ Für den Gründungsexperten Sange ist es gerade „diese innere Energie“, die für den Erfolg einer Geschäftsidee entscheidend ist. „Deshalb war ich mir bei ihr sicher, dass sie als unabhängige Perückenberaterin erfolgreich sein wird.“

Damit der Start gelingen konnte, beantragte Karola Haake auf Anraten von Ralf Sange das Einstiegsgeld für eine Selbstständigkeit aus ALG II heraus, welches umgehend bewilligt wurde. „Auch dies ist ein Beleg dafür, dass die Geschäftsidee gut ist“, so Sange, „denn inzwischen wird das Einstiegsgeld nur noch selten gewährt“. Nach der Gründung am 1. November 2012 hatte sie außerdem die Möglichkeit, mit Unterstützung durch Gründer 50plus bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ein Gründercoaching zu beantragen. Dieses wurde ebenfalls gewährt, so dass Ralf Sange sie seitdem als Gründercoach beim weiteren Aufbau ihrer Geschäftsidee begleitet.


Die Geschäftsidee: Menschen verschönern mit dem passenden Zweithaar

Wer seine Haare verliert, ist davon nicht nur äußerlich betroffen. Oft ist das seelische Leid durch diesen Verlust sogar größer als die optische Veränderung. Vor allem, wenn eine schwere Krankheit die Ursache ist. Menschen in solch schwierigen Lebenssituationen möchte Karola Haake als unabhängige Perückenberaterin sowohl fachkundig als auch menschlich begleiten. „Eine Perücke muss zum jeweiligen Typ passen und der bisherigen Frisur ähneln, damit man sich damit nicht fremd fühlt“, erklärt sie, „und dies ist mit den Standardmodellen, die von den Krankenkassen bezahlt werden, nicht möglich.“

Die Lösungen, die Karola Haake ihren Kunden bietet, sind deshalb individuell auf den jeweiligen Menschen abgestimmt: sie berät zur richtigen Passform und Auswahl der Perücke, gibt Pflegetipps, begleitet auf Wunsch beim Kauf des Zweithaares und schneidet, falls nötig, die gewünschte Frisur in Form. Als reine Perückenberaterin versteht sie sich jedoch nicht: „Eine Perücke muss man auch innerlich annehmen, vor allem, wenn man sie aufgrund einer Erkrankung benötigt. Und da ich im Leben selbst schon etliche Tiefen erlebt habe, kann ich die betroffenen Menschen auch bei diesem inneren Prozess einfühlsam begleiten.“

Wer solch eine beratende Begleitung von Karola Haake w¸nscht, kann diese allerdings auch als gesunder Mensch bekommen. „Männer mit Haarausfall, die damit nicht leben wollen, sind mir ebenso willkommen wie Frauen in Wechseljahren, deren Haare in dieser Zeit oft lichter werden und die sich mit einer Perücke verschönern möchten.“ Auch eine Zielgruppe, an die sie vorher gar nicht gedacht hatte, scheint interessiert zu sein: „Auf meine erste Annonce meldete sich ein Transvestit, der eine Zweitfrisur für seine weibliche Rolle benötigte“, schmunzelt sie.

Damit möglichst viele Menschen von ihrem Service erfahren, verteilt Karola Haake regelmäßig Flyer in regionalen Krankenhäusern, Arztpraxen und Sanitätshäusern. Zweimal pro Monat schaltet sie auch eine Anzeige in kostenlosen Stadtteilzeitungen von Hannover. Noch reicht das Budget nicht für größere Werbeaktionen, „doch ich habe inzwischen gelernt, mit dem Computer umzugehen und mit Hilfe meiner Enkelin eine erste Webseite erstellt, so dass ich künftig auch über das Internet erreichbar bin.“ Eines jedoch wird sie niemals tun: „Einen Kredit für meine Selbstständigkeit aufnehmen, denn verschulden möchte ich mich dafür nicht.“


Karola Haake: Eine Mutmacherin für viele Gründer über 50

Für Ralf Sange von Gründer 50plus ist Karola Haake nicht nur persönlich ein Vorbild für einen Menschen, der mit über 60 und trotz eines schwierigen Lebensweges noch so viel Tatkraft beweist. Er ist außerdem überzeugt: „Alle Menschen in ähnlichen Lebenslagen können und sollten sich an ihrem Mut orientieren.“

Und Karola Haake – wie sieht sie sich und ihre unternehmerische Perspektive? „Ich liebe es, Menschen zu verschönern. Dafür werde ich auch künftig all meine Energie einsetzen“, sagt sie und fügt hinzu: „Da ich nichts mehr zu verlieren habe, kann ich nur gewinnen.“


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