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„Pocketguide 2009“ des Backpacker Network Germany erschienen

29.05.200917:42 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Hamburg, im Juni 2009 - Mittlerweile haben sich in 30 deutschen Städten zwischen München und Kiel 50 privat geführte Backpacker Hostels etabliert. Die Hostels vermieten in der Regel nicht Zimmer, wie es in Hotels oder Pensionen üblich ist, sondern einzelne Betten. Die Gäste, meist junge Rucksacktouristen aus dem In- und Ausland, teilen sich Schlafraum, Duschen und Küche. Es gibt keine Sperrstunden, keine Altersbegrenzung, und es ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Der „Pocketguide 2009“ des Backpacker Network Germany mit einer tabellarischen Übersicht und Kurzbeschreibung der einzelnen Hostels ist jetzt erschienen und kann kostenlos bestellt werden bei Helga Jäckel, Backpacker Network Germany e.V., c/o EastSeven Berlin Hostel, Schwedter Straße 7, 10119 Berlin, Tel. 0049 (0) 30 35 12 15 79 - E-Mail




Backpacker Network Germany: Immer mehr unkonventionelle Rucksacktouristen aus aller Welt leben partnerschaftliche Individualität und Internationalität / 50. Hostel aus Stralsund wird in Dachverband der Inhaber geführten Hostels aufgenommen

Hamburg, im Juni 2009 - „Das Übernachten jenseits starrer Regeln, die ungezwungene Begegnung zwischen Menschen aus aller Welt als preiswerte Alternative zu Hotels und Jugendherbergen wird immer populärer“, sagt Holger Siefert vom Vorstand des „Backpacker Network Germany e.V.“, dem Zusammenschluß der jetzt 50 Inhaber geführten Rucksacktouristen-Hostels in 30 Städten in Deutschland. „Unsere Mitglieds-Hostels vermelden eine weitere Steigerung der Buchungsfrequenz. Diese liegt fasst überall über der des Hotelgewerbes. Außerdem werden wir nicht nur von jungen Rucksacktouristen gebucht. Besonders die Hostels in den Messestädten werden immer häufiger auch von Geschäftsleuten gebucht. Auf der letzten Jahrestagung unseres Backpacker Networks wurden fünf in diesem Jahr neu aufgenommene Hostels der Mitgliederversammlung präsentiert. Neben einem Hostel aus Frankfurt waren es Hostels aus Bonn, Köln, Stralsund und Berlin. Das 50. Mitglied ist das Hostel Stralsund. Wir können feststellen, dass unser Network an Attraktivität gewinnt und dass unser Netz unabhängiger Hostels in Deutschland immer flächendeckender wird.“

„Das Backpacker Network Germany wurde vor sieben Jahren in Nürnberg von 17 Hostel-Betreiber gegründet. Heute hat es sich etabliert. Viele unserer Mitgliedsbetriebe haben sich im Laufe der Zeit erweitert und ihren Service für die Gäste ausgeweitet. Das ablaufende Jahr war nach allen uns vorliegenden Daten ein erfolgreiches. Trotz der schwierigen Konjunktur hat sich die Buchungsnachfrage positiv entwickelt. Schließlich sind die Hostels das Richtige für das kleine Budget. Daher stellen wir auch fest, dass in unseren Häusern nicht nur typische Rucksackreisende, sondern auch immer mehr Geschäftsreisende aus aller Welt übernachten“, sagt Holger Siefert.

Backpacker Network Germany expandiert – im November 2008 wurde das 50. Mitglied begrüßt

Mittlerweile haben sich in 30 Städten zwischen München und Kiel, Dresden und Düsseldorf 50 privat geführte Backpacker Hostels etabliert. Tendenz steigend. Es gibt kleine Häuser mit acht und große mit über 300 Betten - bei einer Gesamtkapazität von rund 3.500 Übernachtungsplätzen. Jedes Jahr bewerben sich rund 15 Hostelbetreiber um Aufnahme in das Backpacker-Network. Im letzten Jahr hat es 5 neue Mitgliederaufnahmen gegeben und für 2009 wird mit deutlich mehr Bewerbern gerechnet. Der Übernachtungspreis pro Bett beträgt im Durchschnitt € 16,00. Viele Hostels esmöglichen es ihren Gästen, sich selbst zu verpflegen, andere bieten auch ein Frühstücksangebot für durchschnittlich € 3 bis 5 an.

Mit wenigen Ausnahmen haben sich alle Inhaber geführten deutschen Backpacker Hostels im Verein „Backpacker Network Germany e.V.“ zusammen geschlossen. Der Verein versteht sich als Interessenvertretung der Häuser, hinter denen kein großer Finanzinvestor oder Bundesverband steht. Hinter jedem der Mitgliederhostel steht eine Gründerstory von Individualisten – die alle selbst Erfahrungen als Rucksackreisende gesammelt haben. Die Häuser unterscheiden sich erheblich voneinander, gemeinsam ist aber allen der „Spirit“ der globalen Traveller Community. Es gibt eben keine steife und austauschbare Atmosphäre, sondern individuell gestaltete Räumlichkeiten und Plätze, an denen man schnell Gleichgesinnte treffen kann. Statt Systemgastronomie für die Massenabfertigung setzen die Vereinsmitglieder auf hervorragenden Service für den Individualreisenden.

Die Hostels vermieten in der Regel nicht Zimmer, wie es in Hotels und Pensionen üblich ist, sondern einzelne Betten. Die Gäste teilen sich Schlafraum, Duschen und Küche mit anderen Reisenden. „Vor allem internationale Gäste kennen und schätzen Backpacker Hostels als Möglichkeit, günstig zu übernachten und ungezwungen mit anderen Reisenden ins Gespräch zu kommen“, weiß Holger Siefert. „In Australien und USA steuern Reisende mit wenig Geld immer als erstes das nächste Backpacker Hostel an. Auch bei uns denken viele Reisende bei den Stichworten ‚günstig‘ und ‚gemeinschaftlich‘ immer öfter an unsere Hostels und nicht nur an Jugendherbergen. Hier in Deutschland ist es für neu zu gründende Hostels in den letzten Jahren auch immer einfacher geworden, bürokratische Hürden zu nehmen“, sagt Holger Siefert. In den meisten Hostels gibt es heute allerdings auch private Zimmer für Pärchen und Familien.

Was die Hostels von anderen unterscheidet, wird bei einem Besuch schnell klar: Hier gibt es keine Mitgliedsausweise, keine lärmenden Schulklassen, keine Schließzeiten. Jeder kann ohne Mitgliedsausweis übernachten, kommen und gehen, wann er oder sie es will. Außerdem werden die Gäste sehr persönlich in Empfang genommen, wissen die Inhaber doch selbst aus eigener Reise- und Übernachtungserfahrung, um die Bedürfnisse ihrer Gäste. Die Idee des Zusammenschlusses von Inhaber geführten Hostels in einem Network wird jetzt auch im europäischen Ausland immer populärer. In Irland, Schottland, der Schweiz, Spanien und Polen wird gerade intensiv und konstruktiv an der Etablierung von nationalen Backpacker-Dachmarken gearbeitet.

Wie eine jetzt aktuell durchgeführte Stichproben-Umfrage ergab, sind ca. 54 % der Gäste EU-Bürger (einschl. Deutschland), 25 Prozent kommen aus Nordamerika (USA und Kanada), 6 Prozent aus Lateinamerika, 8 Prozent aus Neuseeland und Australien sowie 7 Prozent aus Asien.

„Wir können immer mehr Gäste aus dem Baltikum, Polen, Spanien, Südamerika (Mexiko und Argentinien) sowie China, Taiwan, Singapur und Korea begrüßen“, stellt Holger Siefert weiter fest. „Der Gästemix ist an den einzelnen Standorten sehr unterschiedlich. So erfreuen sich beispielsweise besonders die bayrischen Ziele sehr großer Beliebtheit bei Asiaten, insbesondere bei Koreanern; in Hamburg wiederum steigen überproportional viele Besucher aus England ab“, so Siefert. „Bei uns wird Internationalität praktisch über Städte- und Staatsgrenzen hinweg partnerschaftlich und individuell gelebt. Kaum sonst treffen so unterschiedliche kulturelle Identitäten auf engstem Raum aufeinander“, betont Holger Siefert. „Das finden wir auch sehr gut und es freut uns zu sehen, dass sich Menschen aus aller Welt in aller Regel ohne Komplikationen kennenlernen, akzeptieren und verstehen. Aufgrund der Begegnungen in einem Network-Hostel entstehen“, sagt Siefert weiter, „häufig auch persönliche Freundschaften

Kontakt:
Helga Jäckel, Backpacker Network Germany e.V., c/o EastSeven Berlin Hostel, Schwedter Straße 7, 10119 Berlin, Tel. 0049 (0) 30 35 12 15 79
E-Mail
und
Klaus-Peter Flügel, fhp Agentur für Kommunikation,
Tel. 00 49 40 32 58 18 10 u. mobil 00 49 (0) 171 238 73 42,
E-Mail

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