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Kranke Fernfahrer

12.02.201313:07 UhrLogistik & Transport

(openPR) Rund 1,7 Millionen deutsche Fernfahrer waren kürzlich im Fokus des Instituts für Sozialforschung. Es ging um die Frage nach Gewinnern und Verlierern des Wirtschaftsaufschwungs in der Bundesrepublik. Und dabei bildeten die Fernfahrer mehr oder weniger das Schlusslicht, was die „Wahrnehmung in der Öffentlichkeit“ angeht. Die Bedeutung der Logistik in der immer stärker vernetzten Welt nahm in den vergangenen 15 Jahren dramatisch zu, die reinen Transportleistungen haben sich seitdem schier verdoppelt. Das müsste sich eigentlich auf das „Standing“ und die Bedeutung der Fahrer positiv auswirken – meint man. Das Gegenteil ist der Fall: Sie werden – so die Studie – in der Gesellschaft kaum wahrgenommen, sie leben mehr oder weniger am Rande der Gesellschaft, um nicht zu sagen am Rande der Autobahnen.



Schaut man sich die Ausfalltage bedingt durch Krankheit in den Speditionen an, meldet der „Fehlzeiten-Report 2012“ mit 14 Tagen im Jahr einen neuen Rekord. Ist ein Arbeitnehmer in einem normalen Dienstleistungsgewerbe wie einer Versicherung oder einem Verlag im Schnitt an acht Tagen im Jahr krankheitsbedingt zu Hause, sind es bei den Fahrern 14 Tage, also fast drei Wochen. Das Erschreckende dabei ist auch – so der Report – dass manche untersuchten Fahrer in einem „erschreckenden Gesundheitszustand“ seien. Die Löhne sind ein Teil des Problems, der Druck der Disponenten und der Kunden kommt dazu genau wie verstopfte Straßen, Staus und vieles mehr. Hermann Basiev und Maxim Bikowski wussten das, als die den Süd-West-Fahrerservice gegründet haben, sozusagen eine „Zeitarbeitsfirma“ für Fernfahrer. Mit ihrer Arbeitnehmerüberlassung wollten sie auch ein deutliches Zeichen setzen und Missstände beseitigen. „Meistens glaubt man, dass in der Zeitarbeit die Bedingungen weit schlechter sind als in einer normalen Festanstellung“, sagt Bikowski, der das Büro in Uelversheim bei Mainz betreut. „Das muss aber nicht so sein, deshalb investieren wir weit überdurchschnittlich auch in die Qualifikation unserer Fahrer“. Und er spürt, dass es sich lohnt. „Können wir gut ausgebildete, deutschsprachige Fahrer vermitteln, verdienen die auch entsprechend gutes Geld“, ergänzt Hermann Basiev aus dem bayerischen Freilassing. Die beiden Unternehmer kennen die Zahlen aus den Studien und Reports seit langem und versuchen, gegenzusteuern. Die Speditionen erkennen dieses Bemühen und buchen ihre Fahrer nicht nur dann, wenn es zu Auftragsspitzen kommt, sondern auch, wenn ein Stammfahrer wegen Urlaub oder Krankheit ausfällt und der Sattelzug sonst leer auf dem Hof der Spedition stehen würde.

Der Süd-West-Fahrerservice wurde 2012 vom Maxim Bikowski und Hermann Basiev gegründet. Die beiden Büros in Uelversheim bei Mainz und Freilassing / Salzburg sind Anlaufstellen für Fahrer und Speditionen. Im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit) stellt das Unternehmen ausgebildete und fair bezahlte Fahrer zur Verfügung – auch für Sonder- und Gefahrguttransporte.
Für die Zukunft planen die Gründer eine Expansion in Norddeutschland und im Raum Berlin.

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