(openPR) In ihrer heutigen Ausgabe berichtet die internet-basierte Tageszeitung "Berliner Umschau" www.berlinerumschau.de über die erste größere Übernahme durch Hedge-Fonds in der Schmierstoffe-Industrie. Die frühere Fiat-Tochter Selenia wird, so erwarten es Branchenkenner, in naher Zukunft zerlegt werden. Der Autor des Beitrages, Elmar Getto, selbst langjähriger Fachmann in diesem Industriebereich, zeichnet die Geschichte des Konzerns und seines Niedergangs durch häufige Verkäufe und Strategieänderungen und analysiert die Auswirkungen der Fonds auf das Unternehmen und seine Mitarbeiter.
Aus dem Beitrag:
"... Was die KKR nun mit der Selenia anfangen wird, kann man nur ahnen. Der wirkliche innere Wert der Selenia dürfte inzwischen bereits drastisch gesunken sein (durch riesige Kredite, was in diesem Fall unter der Bezeichnung ‚Fremdfinanzierung’ läuft), so daß es eher unwahrscheinlich ist, daß die jetzige AAC-Gesellschaft als Eigner der Selenia noch ein drittes Mal das Spielchen mit dem Aufblähen des Umsatzes und anschließendem Weiterverkaufen einsetzen wird - obwohl auch dies nicht ausgeschlossen ist.
Wahrscheinlicher ist aber, daß man nun direkt Kapital aus der Firma herausholt und sie dann jemandem überläßt, der auf das Aussaugen der letzten Reste von Geld aus praktisch bereits bankrotten Firmen spezialisiert ist. In diesem Fall dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die erste Ankündigung massiver Entlassungsaktionen bei Selenia ansteht. Das würde dann die erste Akt weiterer heftigster Sanierungsmaßnahmen sein, die meist am Ende mit einem Vergleichsverfahren enden, wenn nicht sogar direkt mit der Liquidation. Das würde eine Traditionsfirma mattsetzen, die seit 1912 Schmieröle hergestellt hat. ..."
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