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GenerationenHochschule erklärte moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose

07.02.201317:21 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: GenerationenHochschule erklärte moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose
GenerationenHochschule zum Thema „Volkskrankheit Arthrose: Gelenkersatz als Ausweg?
GenerationenHochschule zum Thema „Volkskrankheit Arthrose: Gelenkersatz als Ausweg?".

(openPR) Am Dienstag, dem 5. Februar, öffnete die GenerationenHochschule zum bereits zweiten Mal ihre Pforten für die Experten der Helios Klinik Hettstedt, diesmal zum Thema: „Volkskrankheit Arthrose: Gelenkersatz als Ausweg? Multimodale Therapiekonzepte bei der Behandlung von Arthroseschmerz“. Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann begrüßte Thomas Bier und Alexander Schenck, Oberärzte des Orthopädisch-traumatologischen Zentrums, sowie Dr. med. René Pfeiffer, Chefarzt der Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Der Hochschulleiter freute sich über die erneut rekordverdächtig besuchte Veranstaltung und zeigte sich begeistert, dass trotz des Winterwetters über 280 Personen den Weg ins Wernigeröder AudiMax gefunden hatten.



Die drei Mediziner erörterten eingangs die Bedeutung des Volksleidens. So seien abgenutzte Gelenke, so genannte Arthrosen, weit verbreitete Krankheitsbilder vor allem älterer Menschen. Doch können bei entsprechender Vorschädigung auch Patienten mittleren Alters betroffen sein. Über 8,5 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland darunter, Tendenz steigend. Am häufigsten seien Arthrosen des Hüft- und Kniegelenks, aber auch verschlissene Schulter- und Sprunggelenke könnten starke Beschwerden verursachen. „Zu den Merkmalen gehören verbrauchte und zumeist auch entzündete Knorpel und Knochen der Gelenke. Die verursachten Schmerzen, insbesondere bei Bewegung, können heftig in die umgebende Körperregion ausstrahlen. Oft sind es symptomlose Verläufe, die später in ein unerträgliches Schmerzerlebnis münden“, so die Experten.

Oberarzt Thomas Bier erklärte eine nichtoperative Behandlung und betonte deren Vorzüge. „Es bedarf vorab einer ausgiebigen Analyse, um die richtige Therapieform zu bestimmen“, so der Mediziner, der getreu dem Grundsatz „konservativ vor operativ“ die aktive Betätigung als wichtigste Voraussetzung eines Behandlungserfolges ansieht. Chefarzt René Pfeiffer erläuterte die multimodalen Therapiekonzepte, mit denen derzeit proaktiv gegen die Krankheit vorgegangen wird. Ergänzend zu physiotherapeutischen und physikalischen Maßnahmen kommen auch Schmerzmedikamente zum Einsatz. Der Chefarzt erörterte deren Nutzen aber auch mögliche Gefahren: „Bei nicht fachgerechter Medikation können selbst die Wechselwirkungen frei verkäuflicher Schmerzmittel erhebliche Schäden verursachen“, erklärte der Experte. Ebenso wenig sei eine mögliche psychische sowie physische Abhängigkeit zu unterschätzen.

Im Anschluss erläuterte Oberarzt Alexander Schenck, ab wann ein Gelenkersatz sinnvoll ist und welche Kriterien für einen operativen Eingriff entscheidend sind. Für die Teilnehmer bot sich außerdem die Möglichkeit, künstliche Gelenke selbst in die Hand zu nehmen und deren Funktionsweise sowie Beschaffenheit zu ergründen. „Ein operativer Eingriff erhöht die Lebensqualität ungemein, jedoch birgt eine Operation auch mögliche Komplikationen; eine Abwägung von Methode und Form muss vorab geschehen“, so Schenck, der nicht nur den vollständigen Gelenkersatz sondern auch zahlreiche sparsame Lösungen vorstellte.

Abschließend wurden Fragen über Verschleiß- und Infektionsrisiken beantwortet. Bei jährlich ca. 40.000 Wechseloperationen in Deutschland würden diese zwar stetig sinken, dennoch war es dem Expertenteam wichtig, durch die transparente Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse noch vorhandene Skepsis gegenüber modernen Behandlungsmethoden abzubauen.

Von der Februar-Vorlesung zeigte sich das Publikum begeistert und freute sich auf weitere spannende Themen im Jahresverlauf: „Die GenerationenHochschule bietet mir eine ideale Möglichkeit, Kenntnisse zu erlangen und direkt mit Experten zu sprechen“, verriet Teilnehmerin Isolde Fiebig aus Wernigerode.

Die nächste GenerationenHochschule zum Thema „Recht im Sozialismus – Justiz in der DDR und deren Aufarbeitung“ von Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann findet am Dienstag, dem 19. März, von 17 bis 19 Uhr, statt. Im Anschluss werden bei der Vernissage der Plakatausstellung „Jugendopposition in der DDR“ weitere Aspekte dieses spannenden Themas erlebbar. Die Teilnahme an der GenerationenHochschule ist kostenfrei; es ist lediglich eine Registrierung zu jeder Vorlesung unter www.generationenhochschule.de nötig. Hier sind sowohl das Jahresprogramm als auch fotografische Impressionen verfügbar.

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