(openPR) Eine kleine Besonderheit stellt die Ausbildung zur Qualitätsfachfrau / zum Qualitätsfachmann dar. Es handelt sich um einen reinen Reha-Beruf. Da das Qualitätsmanagement besonders in der industriellen Produktion einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor darstellt, ist dieser Beruf bei vielen Rehabilitanden sehr gefragt. In diesem Jahr beendeten alle 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgreich ihre Ausbildung. Insgesamt wurden im Durchschnitt gute Abschlussnoten vergeben, der beste Kursteilnehmer schloss bei der theoretischen und praktischen Prüfung jeweils mit sehr gut ab.
Bei der Ausbildung zur Qualitätsfachfrau / zum Qualitätsfachmann handelt es sich also um eine berufliche Qualifizierung, die nur in Berufsförderungswerken und vergleichbaren Einrichtungen angeboten wird. Da es sich nicht um eine staatlich anerkannte Ausbildung handelt, aber im BFW München unter den gleichen qualitätsvollen Bedingungen angeboten wird, erstaunt das große Interesse an dieser Ausbildung nicht. Arbeitgeber greifen gern auf die umfassend ausgebildeten Qualitätsfachleute zurück, weil sie ihre fundierten Kenntnisse im Bereich der Qualitätsprüfung schätzen. Viele Rehabilitanden - besonders mit Vorkenntnissen im Bereich Maschinenbau/Metallverarbeitung - beginnen deshalb mit dieser Qualifizierung ihren beruflichen Neuanfang.
Im verabschiedeten Kurs der Qualitätsfachleute (QF 16) war die Teilnehmerstruktur sehr heterogen. Durch den beachtlichen Anteil von Teilnehmern mit Migrationshintergrund wurde zu Kursbeginn neben der fachlichen Vermittlung besonders auf die Vermeidung von Verständigungsproblemen geachtet, um ein einheitliches Lernen zu garantieren. Der Ehrgeiz aller Teilnehmer/-innen und die kompetente Unterstützung des Kurssprechers trugen zum abschließenden Prüfungserfolg bei.
Im betrieblichen Praktikum während der zweijährigen Ausbildung konnten die Teilnehmer/-innen die realen Bedingungen des voraussichtlichen Arbeitsplatzes kennenlernen und sich zusätzlich praktisch qualifizieren. Sie fanden oft Praktikumsplätze in sehr anspruchsvollen Berufsbereichen wie in der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Kunststoff-Forschung oder in der Automobilindustrie. Besonders erfreulich ist hierbei, dass doch einige schon während des Praktikums eine Arbeitsplatzzusage bekommen haben. Zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung kann somit ungefähr die Hälfte der Rehabilitanden sofort mit der neuen Arbeit beginnen.
Wir wünschen diesen Qualitätsfachleuten viel Freude am neuen Arbeitsplatz und den anderen viel Erfolg beim beruflichen Neuanfang.













