(openPR) Was sich zunächst wie ein schlechter Scherz anhört, sorgt inzwischen weltweit für aufsehenerregende Schlagzeilen:
Salman Khan – international bekannt aus Filmen wie „Kuch Kuch Hota Hai“ und nach dem DVD-Release am 8. Februar 2013 neben Katrina Kaif auch in „Ek Tha Tiger“ zu sehen – steht wegen Totschlags vor Gericht!
Salman Khan drohen 10 Jahre Haft
Indischen Zeitungsberichten zufolge muss sich der erfolgreiche Schauspieler in Kürze vor Gericht für einen Unfall verantworten, der einem Menschen vor etwa elf Jahren das Leben gekostet hat: Im Jahre 2002 soll Salman Khan sich betrunken in seinen Geländewagen gesetzt und dann in eine Gruppe von fünf obdachlosen Menschen hineingefahren sein, die sich schlafend auf einem Gehweg in Mumbai befanden. Acht Stunden später habe er sich der Polizei gestellt.
Laut Berichten der Times of India begann die Gerichtsverhandlung bereits im Jahr 2006. Seither wurden Ärzte, Augenzeugen sowie die verletzten Obdachlosen angehört. In einem ersten Verfahren wurde Khan wegen fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs angeklagt. Nun gab das Gericht allerdings dem Berufungsantrag der Staatsanwaltschaft statt, die eine höhere Strafe für Khan fordert. Infolgedessen lautet die neuerliche Anklage auf Totschlag, was in Indien mit einer Strafe von bis zu zehn Jahren Haft geahndet wird. Salman Khan wird diese Entscheidung des Gerichtes mit Hilfe seines Anwalts Dipesh Mehta anfechten, nichtsdestotrotz hat er am 11. Februar 2013 vor Gericht zu erscheinen.
Doch Khans Anwalt bleibt zuversichtlich: „Wir haben Vertrauen in unsere Justiz!“
Nicht Khans erster Konflikt mit der Justiz
Der 47-jährige Schauspieler hat sein Image des Saubermanns und Lieblingsschwiegersohns längst verloren, denn seine Wutausbrüche erlangten zweifelhaften Ruhm. Zudem wurde er 2006 bereits zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er während einer Drehpause bei der Wilderei einer Gazelle erwischt wurde. Er soll sich allerdings nicht mehr als drei Tage in Haft befunden haben, bis er auf Kaution frei kam.












