(openPR) P21 erhöht Kapital und bereitet Markteintritt vor
• Erste wasserstoffgespeiste Brennstoffzellen-Produkte sind marktreif
• Marktpotential von mehr als 350.000 Systemen pro Jahr
• Unternehmen sucht weitere institutionelle Investoren
Brunnthal bei München, 23. November 2005 – Der Hersteller von stationären Brennstoffzellensystemen, die P21 GmbH, Brunnthal bei München, bereitet sich mit großen Schritten auf den Markteintritt vor: Jetzt wurde das Kapital um weitere € 5 Mio. durch Target Partners, München, Conduit Ventures Ltd., London, und TechFund Capital Europe, Paris, aufgestockt. P21 ist offen für einen weiteren institutionellen Investor, der sich in ähnlicher Größenordnung beteiligen will.
„Wir verlassen gerade die Produkt-Entwicklungsphase. P21 hat die letzten Jahre dazu genutzt, um extrem leistungsfähige und zuverlässige Systeme auf Basis der innovativen Brennstoffzellentechnologie zu entwickeln. Erste Erfolge wurden im Markt bereits erzielt. Wir haben daraus Produkte gemacht, die für spezifische Lösungen, wie z.B. Powerbackup-Systeme für Mobilfunknetze, maßgeschneidert sind. Wir sehen darin einen sehr großen Markt, da es weltweit etwa 2,5 Millionen Basisstationen für Mobilfunknetze gibt“, sagte Dieter Brächtken, Geschäftsführer der P21 GmbH.
„Die Telekommunikation ist ein idealer Markt für die Brennstoffzellentechnik, weil es über die ganze Welt verteilt Mobilfunksysteme gibt, die immer in Betrieb sein müssen“, so Waldemar Jantz, Gründer und Partner von Target Partners. “Diese brauchen eine absolut zuverlässige Stromversorgung, und dazu gehören Notstromsysteme. Dazu kommt noch, dass die bisherigen Probleme der Brennstoffzelle wie z.B. für den Einsatz im Automobil oder in der häuslichen Wärme/Energieerzeugung, bei dieser Anwendung nicht maßgeblich sind, da die durchschnittliche Lebensdauer einer Brennstoffzelle von ca. 3000 Stunden hier völlig ausreichend ist. Für ein Start-Up Unternehmen wie P21 sind das ideale Bedingungen.“
John Butt, CEO und General Partner von Conduit Ventures, befasst sich seit Jahren mit Brennstoffzellen und der Energie-Industrie: „Zwei Zweige mit besten Zukunfts-Chancen sind die Biochemie und die Brennstoffzellen-Industrie. P21 steht jetzt als eine der ersten Unternehmen der Welt mit vermarktbaren Brennstoffzellen-Produkten auf der Startrampe. Ich bin von diesen Produkten absolut überzeugt.“
Jean-Michel Barbier, Managing Partner von TechFund Capital Europe, kommentiert die Kapitalerhöhung so: „Die zunehmende Knappheit auf den Energiemärkten und die daraus resultierenden steigenden Strompreise erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit der Brennstoffzellentechnologie mit jedem Tag. In dieser Situation erscheint P21 gerade zum richtigen Zeitpunkt auf dem Markt. Obwohl die Technologie erst am Anfang steht, hat P21 deshalb mit seinen Notstromsystemen hervorragende Marktchancen, zumal man nicht erst auf eine Wasserstoff-Infrastruktur warten muss.“
In den kommenden Monaten geht es vor allem darum, das Know-how von P21 schnell und effizient umzusetzen und das Marketing, den Vertrieb, die Produktion und das After-Sales-Management weltweit aufzubauen. Mit dem jetzigen Kapitalzufluss ist das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet.
In vierjähriger Arbeit wurden hocheffiziente Brennstoffzellen-Stacks und die gesamte Systemtechnik entwickelt. Bei jedem Entwicklungsschritt wurde die Zuverlässigkeit der Systeme immer wieder ausgiebig getestet. Im September 2005 hat das Unternehmen das Zertifikat für sein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2000 erhalten. „Jetzt haben wir alle Vorarbeiten erbracht und können mit großer Zuversicht in den Markt gehen“.
Die Systeme von P21 werden primär als unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlagen (USV) in Mobilfunksendestationen eingesetzt. Dieser Markt hat hohes Potential: Weltweit werden allein im nächsten Jahr 350.000 neue Mobilfunksendestationen entstehen, die alle mit Notstromversorgungssystemen – möglichst auf Basis einer Brennstoffzelle – ausgerüstet werden müssen. Bisher hat P21 seine Produkte an 6 Firmen in 3 Länder geliefert.
Die P21-Produktplette reicht von Systemen mit 1 bis 20 kW Leistung. Geräte mit 3 kW Leistung sind besonders für die Telekommunikation interessant, weil sie den Strombedarf von Mobilfunksendeanlagen optimal abdecken. Mit Preisen von ca. € 14.000 sind die Produkte von P21 bereits jetzt wettbewerbsfähig. Den niedrigeren Anfangsinvestitionen von konventionellen Notstromsystemen stehen bei Brennstoffzellensystemen niedrigere Investitions- und Wartungskosten über die gesamte Lebensdauer gegenüber.
Dazu kommt, dass Brennstoffzellen wesentlich umweltfreundlicher als konventionelle Systeme sind, weil sie keine schwermetallhaltigen Batterien benötigen. Die Brennstoffzellen von P21 arbeiten mit Wasserstoff und emittieren keine Schadstoffe.
Weitere Informationen unter http://www.p-21.de/presseinformationen.html





