(openPR) Seitdem Intel 2011 den Startschuss für die Ultrabooks gegeben hat, hat sich bereits einiges getan. Anfänglich waren die flachen Notebooks mit hoher Performance in einer Preisklasse unter 1000€ beinahe nicht aufzufinden. Inzwischen haben die Hersteller längst bemerkt, dass Ultrabooks in einer geringeren Preisklasse durchaus interessant sind. Spätestens seit der Einführung der Ivy Bridge Prozessoren von Intel sind auch einige Schnäppchen zu finden. Der nächste große Schritt war der Release von Windows 8 im Oktober 2012, denn mit der Einführung von Microsofts neuem Betriebssystem, war auch der Weg für eine neue Riege von Touchscreen- und Convertible-Ultrabooks geebnet. Besonders die Geräte mit Touch-Unterstützung erfreuen sich großer Beliebtheit, wobei Convertibles aktuell noch verhältnismäßig teuer sind. Touchhscreen-Ultrabooks gibt es bereits ab ca. 700€. Die Menge der neuen Geräte zeigt aktuell einen Trend hin zu Touch-Geräten.
Aber was erwartet uns 2013 im Markt der Ultrabooks? Die wichtigste Neuerung im Bereich der Ultrabooks erwartet uns sicherlich mit der Einführung der neuen Haswell-Prozessoren von Intel. Mit diesen werden auch die Ultrabooks, nach Sandy Bridge und Ivy Bridge, in die Dritte Generation gehen. Mit den neuen Prozessoren kommt aber nicht nur eine neue Technologie. Auch die Spezifikationen, welche Geräte sich Ultrabook nennen dürfen, wurden durch Intel angepasst. Bisher wurden die Spezifikationen noch nicht endgültig veröffentlicht. Einige Ankündigen hat Intel bereits auf dem IDF 2012 (Intel Developer Forum) gemacht. So soll beispielsweise die Annahme von Sprachbefehlen für die neue Ultrabook-Generation verpflichtend werden. Hier arbeitet Intel mit dem Software-Hersteller Nuance zusammen.
Eine der größten Überraschung gab es hingegen nicht auf dem Developer Forum von Intel selbst, sondern auf der CES, der Consumer Electronics Show, in Las Vegas. Hier hat Intel-Vize Kirk Skaugen bekanntgegeben, dass ein Touchscreen-Display für Ultrabooks mit Haswell Prozessoren verpflichtend sein wird. Diese Nachricht hat für einiges Aufsehen gesorgt. Besonders im Business-Segment sind Touchscreens noch nicht wirklich interessant. Viele Firmen arbeiten aktuell noch nicht mit Windows 7, geschweige denn Windows 8. Dies ist für Touchscreens aber notwendig, da ältere Windows-Versionen keinen entsprechenden Touch-Support anbieten oder zumindest nicht darauf optimiert sind. Des Weiteren ist ein Problem, dass Kunden die kein Interesse an einem Touchscreen haben, diesen dennoch mitbezahlen müssen. Somit wird das Ultrabook im Zweifel für viele potentielle Käufer uninteressant. Bisher ist noch nicht eindeutig, ob diese Änderungen wirklich verpflichtend werden, da endgültige Spezifikationen noch nicht veröffentlicht wurden. Es lässt sich dennoch eindeutig erkennen, dass auch Intel 2013 den Trend zu Touchscreens fortführen möchte.








