(openPR) Ultrabooks oder Ultrathins sind Notebooks der neuen Generation. Sie sind flach, leicht, mobil und trotzdem sehr leistungsfähig. Intel und AMD wollen nun auch in den Markt vordringen, der von Apple bereits im Jahr 2008 mit dem MacBook Air erschlossen wurde. Bisher sind Ultrabooks noch entscheidend teurer als normale Notebooks. Dies lässt sich zum einen auf die verbaute Hardware zurückführen, zum anderen auch auf den komplexeren Fertigungsprozess, der mit der kleinen Bauweise einhergeht.
Der Kampf der Giganten geht in die nächste Runde. Nachdem Intel bereits im Frühjahr 2011 Ultrabooks angekündigt hat und damit in die direkte Konkurrenz zum MacBook Air ging, hat nun auch AMD mit den Ultrathins nachgezogen. Bisher wurde dieses Marktsegment ganz klar von Apples MacBook Air dominiert, dies soll sich nach Meinung der beiden großen Prozessorhersteller nun ändern. Im Gegensatz zu AMD hat Intel für Ultrabooks bereits kräftig die Werbetrommel gerührt. Es wurde verkündet, dass Ultrabooks im Jahr 2012 einen Marktanteil von 40% bei neuverkauften Notebooks erzielen sollen. Auch wenn diese Ziele laut Brancheninsidern mehr als hochgestochen sind, selbst Acer und Asus erwarten maximal 20%, zeigt es deutlich wie hoch Intel die Ziele gesteckt hat.
Während Intel aktuell mit seinen neuen Ivy Bridge-Prozessoren die zweite Phase der Ultrabooks einläutet und bereits 10-15 Geräte der ersten Generation auf dem Markt in Deutschland sind, hinkt AMD noch weit hinterher. Aktuell sind noch keine Ultrathins, AMDs Gegenstück zu den Ultrabooks von Intel, auf dem Markt. Allerdings zeigte AMD bereits ein Ultrathin-Referenzmodell mit einem Trinity-Prozessor und einer Bauhöhe von 18 Millimetern. Im Gegensatz zu den von Intel in Ultrabooks eingesetzten CPUs verfügt der AMD-Prozessor über Vierkern-Technologie. Ultrabooks sind aktuell nur mit zwei Kernen erhältlich. Auch die Grafikleistung soll laut AMD die von Intels Sandy Bridge-Prozessoren um bis zu 50% übertreffen.
Im Gegensatz zu Intel versucht AMD mit eher lockeren Bedingungen seine Ultrathins zu vermarkten. So werden keinerlei Vorschriften an die Hersteller gestellt, was beispielsweise die Bauhöhe, das Gewicht oder die Performance anbelangt. Intel hat bei den genannten Kriterien sehr deutliche Richtlinien definiert, was sich Ultrabook nennen darf und was nicht. Somit bleibt weiter mit Spannung abzuwarten, wer den Kopf in Zukunft vorne haben wird. Apple mit seinem Dauerbrenner, dem MacBook Air, Intel mit den performanten Ultrabooks oder doch AMD mit den auch aufgrund der lockereren Auflagen vermutlich preiswerten Ultrathins.








