(openPR) Am Samstag gab es für den RSC Köln eine erwartet hohe Niederlage gegen den RSV Lahn Dill. Das Team vom Rhein war den Ausnahme-Basketballern aus Wetzlar in jeder Hinsicht unterlegen und verlor das Spiel mit 41:114.
Nach drei Minuten war den rund 300 Zuschauern in der Halle am Bergischen Ring klar, heute gibt es nichts zu holen für den RSC. Es stand erst 0:6, aber der Klassenunterschied zwischen Lahn-Dill und den Kölnern war schon jetzt deutlich zu sehen. Zwar verkürzte Marina Mohnen noch einmal auf 2:6 und 4:8 aber näher sollte der RSC nicht herankommen. In der Defensive standen die Kölner bis dahin gut und auch aus der Pressverteidigung konnten sie sich befreien, aber vor dem Korb waren sie zu nervös und hatten viele Ballverluste. Die Hessen hingegen spielten souverän und bauten ihre Führung auf 6:29 bis zur ersten Viertelpause aus.
Die Anfangsnervosität abgelegt, erzielten die Domstädter zu Beginn des zweiten Viertels zwei schnelle Korberfolge. Scheinbar Mutgeschöpft, gelangen den Kölnern in der folge Zeit weitere schöne Offensivszenen. Aber der RSV ließ dadurch nicht aus der Ruhe bringen und spulte souverän sein Spiel ab. So gingen die beiden Teams mit 16:55 in die Halbzeitpause.
Im dritten Viertel kam jeder Spieler der Heimmannschaft in den Genuss gegen Superstar Patrick Anderson zu spielen. Besonders hervor tat sich dabei Benjamin Lenatz, der junioren Nationalspieler spielte gegen die Superstars frech und unbekümmert auf. Dies hinderte die Mannschaft aus Wetzlar jedoch nicht daran den Vorsprung bis zur 30. Spielminute auf 28:86 weiter auszubauen.
Im letzten Viertel nahm das Spiel seinen bisherigen Verlauf. Der RSV Lahn-Dill zeigte europäischen spitzen Basketball und der RSC Köln war stets bemüht, aber in den meisten Situationen etwas überfordert. Auch wenn die Niederlage mit 41:114 sehr hoch ausgefallen ist, so konnten die Domstädter immerhin 41 Punkte gegen den Titelverteidiger erzielen. Die Spieler des RSC Köln müssen daher auch nicht Trübsal blasen. Sie haben sich gut verkauft und den Besuchern eine tolle Show gezeigt.
Trotz der Niederlage für das Lokalteams, war es ein gelungener Nachmittag für die Zuschauer. Mann konnte nicht nur die weltbesten Basketballspieler sehen, sondern sie bekamen auch neben dem Basketballfeld jede Menge geboten. Jeder 50ste Besucher wurde mit einem Präsent der Gilden Kölsch Brauerei willkommen geheißen. In den Spielunterbrechungen sorgten die Cheerleader Goldflash durch tolle Showeinlagen für Unterhaltung. Für Musikeinspielungen und Pausenmusik sorgte DJ BenGT von DJ 4 U music & more. In der Halbzeitpause unterhielt das Pausenspiel von der Claudius Therme die Zuschauer.
Köln: Mohnen (10), Özbicerler (10), Richter (4), Krippendorf (4), Demirci (4), L. Bergenthal (3), Böhme (2), Lenatz (2), Stergiopoulos (2), Ito, Zaube, T. Bergenthal
Lahn-Dill: Karaman (24), Anderson (22), Gundert (18), Johnson (18), Christink (9), Gerlach (6), Schratz (6), Zwerger (5), Sniegocki(4), Zeyen (2)
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Über den Rollstuhl-Club Köln e.V.
Der RSC Köln wurde 1969 im Wesentlichen als Rollstuhl-Basketball-Interessengruppe an der DSHS Köln gegründet. Das Bemühen um die gesellschaftliche Anerkennung und die Eingliederung der Rollstuhlfahrer in das öffentliche Leben bildeten das Hauptanliegen.
Aus der Interessengruppe entwickelte sich ein Verein, der ein vielfältiges Rollstuhl-Sportangebot für Menschen mit und ohne Behinderung bereithält. Beim RSC Köln spielen drei Mannschaften in unterschiedlichen Ligen Rollstuhlbasketball, wobei die erste Mannschaft in der 2. Bundesliga spielt.
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Frederic Jäntsch
Pressesprecher
RSC Köln
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