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Anlageempfehlung Pharmaaktien sind attraktiv bewertet

(openPR) Anlageempfehlung

Pharmaaktien sind attraktiv bewertet – Schering und Aventis besonders günstig

15.07.2003. Pharmaaktien gehören auf Grund der Kombination von hohem Wachstum und Stabilität seit jeher zu den Kernanlagen eines gut strukturierten Depots. Ein ständiger Fluß neuer Medikamente ermöglichte Mitte der neunziger Jahre hohe Wachstumsraten und ließen das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) in der Branche auf weit über 30 klettern.

Seither führten Pharmaaktien eher eine Nebenrolle auf dem Börsenparkett. Sie partizipierten kaum am Börsenboom und erlitten danach Kursabschläge in der nun 3-jährigen Baisse. Dies führt dazu, dass Pharmapapiere heute mit einem durchschnittlichen KGV von ca. 20 auf einem Bewertungsniveau wie zuletzt 1994 notieren. Die Überalterung in den Industrieländern und wachsende Ansprüche in den Schwellenländern lassen den Bedarf an Arzneimitteln weiter steigen und für die Branche ein Wachstum von ca. 10 % pro Jahr erwarten. Die Experten der Packenius, Mademann + Partner GmbH erachten die historisch tiefe Bewertung sowie die stabile Wachstumsperspektive als günstiges Einstiegsniveau.

Die unabhängigen Vermögensbetreuer weisen aber darauf hin, dass die Identifizierung billig bewerteter Unternehmen innerhalb der Branche wichtig sei. Gute Indikatoren sind neben den KGV vor allem das Verhältnis von Börsenkapitalisierung zu Umsatz. Ein Faktor 3 zum Beispiel bedeutet, dass die Börsenkapitalisierung 3 mal so hoch wie ein Jahresumsatz des Unternehmens ist. Demnach sind Firmen wie Pfizer (Faktor 5,9), Eli Lilly (Faktor 7) oder die britisch-schwedische Astra Zenica (Faktor 4) eher als relativ hoch bewertet einzustufen.

Demgegenüber erscheinen insbesondere Schering (Faktor 1,6) und Aventis (Faktor 2,1) als attraktiv. Beide Unternehmen sind somit im Branchenvergleich günstig bewertet. Darüber hinaus könnte bei Schering auf Grund der geringen Marktkapitalisierung (ca. 8,4 Mrd. Euro gegenüber z.B. Pfizer 270 Mrd. Euro) durchaus wieder Übernehmensphantasie aufkommen.

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Packenius, Mademann + Partner GmbH

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Pressestelle

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