(openPR) Strömt Luft über den Einfüll- und Belüftungsfilter in einen Hydraulikbehälter, so kann auf diesem Wege auch Feuchtigkeit in das System eindringen. Temperaturschwankungen lassen den Wasseranteil in der Luft kondensieren, was den Alterungsprozess des Fluids negativ beeinflussen und zur Schädigung von Systemkomponenten führen kann.
Bei Tankaufbau-Luftentfeuchtern der Baureihe SDB von Stauff hingegen passiert die einströmende Luft zunächst ein Trocknermaterial auf Basis nicht-toxischer Gelkugeln und im Anschluss ein austauschbares Luftfilter-Element mit einer Feinheit von 3 µm.
Die Farbe des Trocknermaterials verändert sich mit zunehmender Feuchtigkeitsaufnahme von Rot zu Orange. Der Zustand des Luftentfeuchters lässt sich auf diesem Wege einfach und schnell ermitteln. Das Trocknermaterial kann ebenso wie das Luftfilter-Element, dessen Zustand über eine optische Verschmutzungsanzeige überwacht wird, ohne großen Montageaufwand gewechselt werden.
Schädliche Öldämpfe, die beim Ausströmen von Luft aus dem Hydraulikbehälter entweichen können, werden durch den zusätzlichen Einsatz eines Aktivkohle-Trocknermaterials im Luftentfeuchter gebunden. Hierfür wird lediglich ein Drittel der Gelkugeln entnommen und durch eine Schicht Aktivkohle ersetzt. Aktivkohle ist aufgrund großer, adsorptiv wirkender innerer Oberflächen und ausgeprägter hydrophober Eigenschaften bestens für das Entfernen von Öldämpfen und Gerüchen aus der Abluft geeignet.
Luftentfeuchter des Typs SDB werden in der Regel mit einem Gewindestutzen oder einer Adapterplatte auf der Oberseite des Hydraulikbehälters befestigt und eignen sich für einen Luftdurchsatz von max. 1,50 m³/min.












