(openPR) Bad Berkaer Herzexperten der Zentralklinik laden wieder zum Symposium
Bad Berka, 14. Januar 2013. --- Eine gute Tradition wird auch in diesem Jahr wieder an der Zentralklinik Bad Berka fortgesetzt. Bereits zum 21. Mal laden Kardiologen und Herzchirurgen zum „Bad Berkaer Kardiologie-Symposium“ ein. Inzwischen hat sich dieser wissenschaftliche Kongress zu einem festen Termin in den Kalendern der Herzspezialisten in Thüringen und ganz Deutschland entwickelt. Aber auch aus dem europäischen Ausland werden Besucher am 18. und 19. Januar 2013 unter den über 300 Teilnehmern erwartet. Teilnehmer sind neben kardiologischen Fachärzten vor allem auch Hausärzte, Allgemeinmediziner sowie Internisten. Gerade für sie bietet das Symposium neueste Informationen aus der Wissenschaft und Therapie von Herzerkrankungen im Krankenhaus.
In diesem Jahr stehen Themen wie Herzinsuffizienz und Herzklappenerkrankungen im Vordergrund des wissenschaftlichen Austauschs. Hier werden die Experten aus Bad Berka und anderen Kliniken neue medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien der Herzschwäche vorstellen. Diese bringen für die Patienten mit häufig schon weit fortgeschrittener Erkrankung oftmals eine deutliche Verbesserung der Beschwerden und eine Steigerung der Lebensqualität. Professor Dr. Bernward Lauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, erläutert die Therapieverfahren: „Bei einigen Herzerkrankungen stehen uns heute deutlich verbesserte medikamentöse Therapieoptionen zur Verfügung als noch vor wenigen Jahren. Hier gibt es neue diagnostische und therapeutische Leitlinien der Fachgesellschaft, die wir den Teilnehmern vorstellen wollen.“
Der zweite Schwerpunkt des Kongresses widmet sich den Erkrankungen der Herzklappen. Auch hier stehen moderne chirurgische Verfahren, wie sie z. B. bei Mitralklappen-Erkrankungen zum Einsatz an der Zentralklinik kommen, im Vordergrund. In den vergangenen Jahren konnten gute Fortschritte beim kathetergestützten Klappenersatz erzielt werden, die den Patienten zugutekommen. Gerade in diesem Bereich ist in der Regel immer eine enge Abstimmung zwischen Herzchirurgen und Kardiologen erforderlich, um zu entscheiden, welche Behandlung eingesetzt werden soll. Chefarzt Dr. Thomas Kuntze von der Klinik für Herzchirurgie der Zentralklinik führt zu dem gängigen Verfahren aus: „Bei vielen Patienten beraten wir interdisziplinär, ob ein Herzklappenersatz interventionell durch einen Katheter oder durch eine ‚klassische‘ Herzoperation erfolgen soll.“
Herzrhythmusstörungen stehen im Mittelpunkt des zweiten Tages des diesjährigen Kardiologie-Symposiums. Auch in diesem Bereich konnten in den vergangenen Jahren die modernen Therapien sowohl im medikamentösen als auch im interventionellen Bereich verbessert werden. „Mit den verschiedenen Therapiemöglichkeiten gelingt es uns immer besser, Patienten mit Herzrhythmusstörungen dauerhaft zu behandeln und ihre Lebenssituation erheblich zu verbessern. Gerade beim gefährlichen Vorhofflimmern gibt es neue Behandlungen und Leitlinien, die wir mit den ärztlichen Kollegen diskutieren wollen“, erläutert Professor Dr. Christoph Geller, Chefarzt der Abteilung für Rhythmologie und invasive Elektrophysiologie der Zentralklinik Bad Berka.
Aber nicht nur Ärzte werden an dem Kongress teilnehmen. Am Samstag findet wieder ein spezieller Workshop für nicht-ärztliches Personal statt. Bei dieser Veranstaltung für medizinisches Pflege- und Assistenzpersonal stehen Themen wie Herzrhythmusstörungen, Echokardiografie sowie Notfalltraining inklusive Reanimation im Vordergrund. „Mit diesem Workshop wollen wir die Verzahnung der Arbeit von Ärzten und Pflegekräften noch weiter verbessern, um akut kranken Patienten helfen zu können“, führt Professor Christoph Geller abschließend aus.
Zahlreiche Fragestellungen werden also in den kommenden Tagen am Herzzentrum in Bad Berka vorgestellt und diskutiert werden. Die zum Verbund RHÖN-KLINIKUM AG gehörende Zentralklinik Bad Berka hat sich in den letzten Jahren zu einem der größten Herzzentren in Deutschland entwickelt und bietet das gesamte Spektrum moderner und innovativer Behandlungsmethoden im Bereich der Herzmedizin an.










