(openPR) Jammern auf hohem Niveau: Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist deutlich mieser als die Lage. Laut einer Umfrage lassen sich die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zunehmend von der Eurokrise verunsichern, doch wer die nackten Zahlen sieht, stellt fest: Wirklich schlecht geht es ihnen jetzt und in naher Zukunft nicht. Und dennoch malen viele Mittelständler gleich – mehr oder weniger – den wirtschaftlichen Weltuntergang an die Wand.
Besorgnis, Verunsicherung, ja sogar Angst vor dem, was da 2013 kommen könnte, lässt deutsche Unternehmer immer unruhiger schlafen. Besonders der industrielle Mittelstand macht sich wegen der anhaltenden Euro-Schuldenkrise große Sorgen um die Zukunft. Auch der Handel ist skeptisch, ob Deutschland weiter so gut durch die Krise kommt.
Geschäftslage weiter auf hohem Niveau
Doch egal ob Eurokrise, US-Fiskalklippe oder schwächelnde Konjunktur in China: Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland steht immer noch gut da, wie aus dem aktuellen DIHK-Mittelstandsreport hervorgeht. Zwar hat sich die Geschäftslage im Herbst 2012 eingetrübt, allerdings auf einem für eine konjunkturelle Flaute hohen Niveau.
Wenn, dann ist es vor allem der exportorientierte Mittelstand, der unter der Eurokrise leidet. Alle anderen KMU profitieren von der starken Binnennachfrage, dem früheren Sorgenkind der deutschen Wirtschaft. Grund: Konsumnahe Branchen werden von Mittelständlern dominiert und spüren die gestiegene Kaufkraft der Deutschen infolge höherer Einkommen. Gastronomen, Reisevermittlern oder Anbietern sonstiger personennaher Dienstleistungen ging es nach eigenen Angaben nie besser.
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