(openPR) Die meisten Freiwilligenprojekte kosten eine Menge Geld und sind für Schulabgänger oder Rentner kaum zu finanzieren. Projekte aus Südafrika und Indien zeigen, dass es auch anders gehen kann.
Projektangebote im Internet sind vielfältig und undurchsichtig. Die Akquirierung von Freiwilligen wird für die meisten Angebote von professionellen Vermittlungsagenturen übernommen, die nach Aufwand mit verschiedenen Provisionen rechnen. Unterbringung und Verpflegung vor Ort werden selbstverständlich auch im Voraus berechnet.
Die veranschlagten Kosten stehen meist in keinem oder nur geringen Zusammenhang mit den tatsächlichen Leistungen der Agenturen und vor Ort. Die Profite können von angehenden Freiwilligen nur mit großem Aufwand refinanziert werden. Direkt nach der Schule müssen meist die Eltern für die Kosten aufkommen. Mit ein wenig Eigenrecherche im Internet lassen sich leicht Projekte finden, die ohne Vermittlungsagentur arbeiten und auf Provisionen verzichten. Es wird nur der tatsächliche Kostenaufwand, bestehend aus Unterbringung und Verpflegung, berechnet. Ausgaben vor Ort können meist durch Informationen der Projektverantwortlichen oder anderer Freiwilliger gering gehalten werden.
In Indien können Volontäre bereits für 100 Euro im Monat in einem Waisenhaus mitarbeiten. Vergleichbare Angebote können Vermittlungsagenturen nicht liefern. Die geringen Lebenshaltungskosten in Ländern wie Indien führen dazu, dass auch Freiwillige mit geringen Mitteleinsatz einen sozialen Beitrag leisten können. Ohne Agenturen sind die Volontäre darauf angewiesen, sich selbstständig um Formulare, Visa und Impfungen zu kümmern. Notwendige Informationen können aber im Internet oder beim zuständigen Auswärtigen Amt erfragt werden. Freiwillige, die bereits einen Einsatz in einem Waisenhaus oder einer sozialen Einrichtung abgeleistet haben, können für erste Informationen auch kontaktiert werden. Die Projekte selbst schicken angehenden Volontären viel Informationsmaterial, aus welchen man einige Auskünfte erhält.
So steht einem interessanten und erfüllten Auslandseinsatz nichts mehr im Wege.




















