(openPR) Durch Sensortechnik von IBJ Technology können Bauwerke permanent überwacht werden. Die Messung umfasst die Parameter Betonspannung und Temperatur. Durch die geeignete Wahl der Messgeschwindigkeit sind neben der Messung langsamer Veränderungen der Betonspannungen durch thermische Einwirkungen bei der Sonneneinstrahlung, auch dynamische Messungen der Einwirkung durch Verkehrslasten oder seismische Ereignisse möglich.
Mit dem neuen von IBJ Technology zum Patent angemeldeten Verfahren zur Früherkennung von Bauwerksschäden im Hoch und Tiefbau lassen sich Schäden im Baukörper wesentlich früher als bisher üblich erkennen.
Bisher bekannte Verfahren erfassen die geometrischen Veränderungen (Senkung- und/oder Neigungsmessungen) am Bauwerk, die schon durch Einwirkung fremder Einflüsse aufgetreten sind.
Spannungsänderungen und Spannungsumlagerungen treten jedoch schon vor den geometrischen Veränderungen auf. Können diese rechtzeitig ermittelt und gedeutet werden, lassen sich größere Schäden am Bauwerk durch geeignete Maßnahmen mindern oder gar abwenden.
Das neue und weltweit einzige Verfahren zur Früherkennung von Bauwerksschäden durch die in-situ Spannungsmessungen innerhalb der Bauwerke beruht auf dem akusto-elastischen Effekt. Die Sensoren werden bei der Errichtung des Bauwerkes im Beton wie die Bewehrung einbetoniert. Auch ein nachträglicher Einbau in kleine Bohrlöcher mit 25 mm Durchmesser ist problemlos möglich.
Die Verbindung der Messkörper kann durch speziellen Zement, oder zum Beispiel durch Einbetten in Bauteile, durch kraft- und formschlüssige Verbindungen, wie bei Auflagern von Bauteilen oder Widerlagern von Brücken erfolgen.
Eine hochauflösende Messtechnik signalisiert über ein Bussystem sofort Veränderungen im Spannungsgefüge.
Das neue Verfahren lässt sich vorteilhaft zur Erhöhung der Sicherheit unterirdischer Bauwerke, so im Tunnel- und Kavernenbau, einsetzen. Dabei werden die Gebirgsspannungen in-situ gemessen. Die Messkörper können auch radial zwischen dem Tunnelausbau und dem Gebirge eingebracht werden.
In Verbindung mit Gebäudeinformations-Systemen für Bauwerke aller Art kann es wesentlich zur Gebäudesicherheit beitragen. Bevorzugt erfolgt der Einbau in tragende Elemente wie Fundamente, Pfeiler oder Stützen.
Durch das Einbetten in Spannbeton kann die Wirksamkeit der Spannglieder perment überwacht werden.
Ein weiteres Anwendungsfeld ist der Einbau in Fundamente von Hochbauten und Offshore-Schwerkraftfundamente von Windkraftanlagen. Damit können die Belastungen durch hohe Windlasten und Wellen permanent gemessen werden.
Der Vorteil der akusto-elastischen Sensoren von IBJ Technology ist deren völlige Unabhängigkeit von äußeren Einflussfaktoren. Durch die Einbettung in den Betonkörper ist der Sensor hermetisch geschützt. Der Sensor selbst ist unempfindlich gegen Wasser und mechanisch bis 1 Gpa belastbar.
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