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Afrikas Geheimtipp: Kamerun

21.12.201210:53 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Afrikas Geheimtipp: Kamerun

(openPR) Dass Kamerun als Geheimtipp gehandelt wird, kennen die meisten nur von Fußball-Weltmeisterschaften. Doch das Land im Westen Afrikas hat ungleich viel mehr zu bieten als Dribbler, Torschützen und begeisterte Fans. Kamerun – das sind auch prachtvolle Tropenstrände, dampfender Regenwald und 4000 Meter hohe Berge, exotische Tiere, Spuren kolonialer Vergangenheit und eine grandiose Kulturvielfalt mit mehr als 250 Sprachen. Und nicht zuletzt ist Kamerun ein Land voller herzlicher Menschen, die niemand vergisst, der sie einmal kennenlernen konnte. Für den Veranstalter Djoser sind dies Gründe genug, das touristisch bisher wenig beachtete Kamerun erstmals in das Programm seiner über 160 Gruppenrundreisen aufzunehmen. Die neue Reise dauert 23 Tage und kann mit einem Trekking auf den Mount Cameroon oder einem Strandaufenthalt um jeweils fünf Tage verlängert werden.



Nach der Landung in der Metropole Douala, die zu deutschen Kolonialzeiten Kamerunstadt hieß, beginnt die Reise anderntags mit der Fahrt entlang riesiger Bananen- und Kautschukplantagen nach Kumba. Dort liegt der smaragdgrün funkelnde und von überbordendem Regelwald eingefasste Kratersee Barombi Mbo. Die Teilnehmer überqueren ihn im Einbaum-Kanu und besuchen ein Uferdorf des Stammes der Barombi, bevor sie bei einer Familie zum Abendessen eingeladen sind. Kamerunische Spezialitäten wie die dickflüssige Sauce de Gombo aus Okraschoten versprechen dabei völlig neue Geschmackserlebnisse. Über Melong und die Ekom-Wasserfälle, die einst einem Tarzan-Film als Kulisse dienten, erreicht die Gruppe am nächsten Tag das quirlig-bunte Bamenda mit seinen vielen Bronzeateliers, in denen man den Künstlern bei der Arbeit zusehen kann. Interessant sind auch deutsche Kolonialrelikte wie etwa die hoch über der Stadt thronende Festungsanlage oder der skurrile deutsche Friedhof.

Bafut ist eins der beiden am besten erhaltenen alten Stammesfürstentümer Kameruns und empfängt die Reisenden in Gestalt einer der Fürstinnen des Palasts. Nach einer Führung und einem traditionellen Maskentanz geht es weiter in die wunderschönen Belo-Berge, wo man eine Wanderung zu Dörfern in der Umgebung machen, den Oku-See besuchen oder eine Teefabrik besichtigen kann. Abenteuerlich unterwegs ist man im Anschluss auf der berühmten Ring Road: Die schlammigen Kurven der meist unbefestigten Straße könnten sich auch durch ein Indiana Jones-Abenteuer winden. Angekommen in Foumban, beeindrucken die in grelle Farbräusche gekleideten Frauen vom Stamm der Fulani kaum weniger. Und so ist es auch mit dem Sultanspalast der islamisch geprägten Stadt, den sein Erbauer im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild deutscher Postkarten in Backsteinbauweise errichten ließ.

Über die Hauptstadt Yaounde und Garoua, das die Gruppe per Flugzeug erreicht, geht es mit einem Zwischenstopp an der wilden Kola-Schlucht nach Rhumsiki im Norden. Hier spüren die Teilnehmer die Faszination Afrikas, wenn sie zum Beispiel einen „Crab Doctor“ aufsuchen: Die Hellseher beschwören Flusskrebse mit großem Theater, interpretieren ihr Verhalten und sagen so die Zukunft voraus. Der eigentümliche Zauber passt wunderbar zur märchenhaften Landschaft der Mandara-Berge an der nigerianischen Grenze. Dort ragen Felsformationen wie geisterhafte Finger aus prallgrünen Hügeln, die zudem das Zuhause von schier unzähligen Stämmen, Religionen und Kulturen sind. Gut 250 Kilometer entfernt liegt der Waza-Nationalpark, wo Pirschfahrten zu Elefanten, Löwen, Giraffen und vielen anderen Tieren auf dem Programm stehen. Noch einmal die gleiche Strecke liegt vor der Gruppe, um zu den Dörfern Maga und Pouss an einem Grenzfluss zum Tschad zu gelangen. Hier gibt es beispielsweise kegelförmige Lehmhütten zu bestaunen, die an Bienenkörbe erinnern. Die Menschen vor Ort jedoch nennen sie „Granaten“.

Von Maroua geht es per Inlandsflug zurück nach Douala, um gleich weiterzureisen zum Badeort Kribi am Atlantik. Dort erstrecken sich nicht nur puderzuckerweiße Strände, sondern auch Pygmäendörfer an den Ufern des Lobe-Flusses. Beim Besuch einer solchen Siedlung per Einbaumkanu lässt sich viel über die Kultur dieses berühmten Volksstamms erfahren. Wer 23 Tage gebucht hat, macht sich ab Kribi wieder auf den Heimweg. Teilnehmern, die länger bleiben wollen, stehen zwei Verlängerungsvarianten zur Auswahl: entweder eine Wanderung auf den leicht zu besteigenden, 4095 Meter hohen Vulkan Mount Cameroon oder nach Limbé mit seinen schönen schwarzen Lavastränden.

Djoser bietet diese Reise ab 3495 Euro an. Freie Termine für das Jahr 2013 sind der 10. April, der 6. und 27. November sowie der 18. Dezember. Informationen unter www.djoser.de.

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