(openPR) Als freie Radikale werden Moleküle oder einzelne Atome im Körper bezeichnet, deren elektrisches Gleichgewicht durch überschüssige Elektronen gefährdet ist. Normalerweise herrscht zwischen positiven Protonen und negativen Elektronen Gleichstand, der zudem durch die ladungslosen Neutronen stabilisiert wird. Wenn nun durch einen Elektronenüberschuss eine negative Gesamtladung des Atoms oder Moleküls entsteht, tendiert dieses zu hoher Reaktionsfähigkeit mit anderen Teilchen im Körper, es reagiert radikal und kann damit Zellen beschädigen und schlimmstenfalls Tumore auslösen. Heilpraktiker René Gräber (http://www.heilpraktiker-rene-graeber.de) hat seit längerem die Vermutung, dass freie Radikale für zahlreiche schwer erklärbare Krankheiten verantwortlich sein könnten und teilt gleichzeitig die Auffassung, dass deren Konzentration über die Nahrung zu beeinflussen ist.
Aufgrund der Grundsubstanzen unseres Körpers gibt es freie Radikale auf Sauerstoff- und Stickstoffbasis (ROS oder RNS). Diese freien Radikale ziehen ihren fehlenden Bedarf an elektrischer Ladung, der zur Neutralität führen kann, kompromisslos aus umliegenden Atomen und Molekülen ab, damit lösen sie im Extremfall eine Kettenreaktion aus, weil die umliegenden Teilchen durch diese Veränderung selbst zu freien Radikalen werden können. Diese Kettenreaktion kann größere Gewebeveränderungen erzeugen, wenn nicht gegengesteuert wird, was durch Antioxidantien - Teilchen mit einem Überschuss an gegengepolten Ladungen - ermöglicht wird. Die Kosmetikindustrie setzt schon länger Antioxidantien gegen Hautalterung ein, die unter anderem durch freie Radikale verursacht wird. Das ist auch in Hinblick auf die Ernährung notwendig, denn freie Radikale sind nicht harmlos, sie können in Überkonzentration die Struktur von Zellmembranen beschädigen und im Zellkern die DNA angreifen, was zu Tumorzellen führen kann. Das Immunsystem reagiert natürlich darauf und versucht freie Radikale zu eliminieren, das gelingt aber nicht immer und nicht durchweg vollständig. Disauerstoff (Hyperoxid) ist so ein freies Radikal ebenso wie Ozon, Hydroxyl Radikal, Wasserstoffperoxid, Perhydroxyl, Peroxyl, Alkoxyl oder Hydroperoxid. Das sind allesamt Vertreter der freien Radikalen auf Sauerstoffbasis (ROS), der wichtigste RNS-Vertreter ist zweifellos Stickstoffmonoxid.
Die Zellen produzieren selbst freie Radikale und gleichzeitig Antioxidantien zur Herstellung des Gleichgewichts, das ist ein natürlicher Stoffwechselprozess. Dieser schützt die Zellen auch gegen freie Radikale aus der Umwelt, beispielsweise durch UV-Licht oder Luftverschmutzung. Die freien Radikale dienen auch als Waffe gegen Viren und Bakterien, deshalb werden sie vom Körper produziert. Schädlich sind also nicht die freien Radikale per se, sondern ein Ungleichgewicht, wie es durch die Lebensweise entstehen kann. Hier können Menschen gegensteuern, indem sie Antioxidantien gezielt zuführen. Diese sind unter anderem in den Vitaminen A, C und E enthalten, auch im Coenzym Q10 und in schwefelhaltigen Aminosäuren. Es gibt Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die Antioxidantien gezielt und prophylaktisch zuführen, was dringend notwendig ist, denn gegen freie Radikale hilft im Grunde nur Vorbeugung. Mehr zu diesem Thema hat Gräber auf seiner Internetseite http://www.naturheilt.com/Inhalt/Freie_Radikale.htm veröffentlicht.





